Phoenix-Halle könnte künftig Ort für Musikveranstaltungen sein

Im Ausschuss

Ein privater Investor hat große Pläne für die Phoenix-Halle. Sie könnte in Zukunft als Entwicklungswerkstatt für Veranstaltungstechnik dienen. Gerüchten zufolge soll das aber noch nicht alles gewesen sein.

DORTMUND

von Von Oliver Volmerich

, 17.05.2013, 03:02 Uhr / Lesedauer: 1 min

Seit Wochen machen Gerüchte über Musikveranstaltungen auf Phoenix-West die Runde. Jetzt kommt dabei die Phoenix-Halle in den Fokus. Der Ausschuss für Wirtschaftsförderung soll in seiner Sitzung am Mittwoch grünes Licht für den Verkauf der denkmalgeschützten Halle mit 4885 Quadratmeter großem Grundstück am Ostrand des Phoenix-West-Geländes geben. Das Areal gehört zum Grundstücksfonds Ruhr, der von der Entwicklungsgesellschaft NRW.Urban verwaltet wird. Die Stadt muss auf ihr Vorkaufsrecht verzichten, um den Weg für die Übernahme durch die neu gegründete Gesellschaft Phoenix Estate GmbH frei zu machen.

Künftig sollen in der Phoenix-Halle fünf Ingenieure elektronische Komponenten für Veranstaltungstechnik entwickeln. Die sollen dann gleich vor Ort in einer Veranstaltungshalle getestet werden. Für die Wirtschaftsförderer und NRW.Urban als Entwickler des Phoenix-Areals bietet das Vorhaben die Gelegenheit, die lang gehegten Pläne von einer kultur- und freizeitwirtschaftlichen Nutzung auf dem alten Hochofen-Gelände zu verwirklichen und zugleich eines der denkmalgeschützten Alt-Gebäude zu vermarkten.Das frühere Reserveteillager aus dem Jahr 1895 wurde nach Sanierung zwischen 2003 und 2010 vom Hartware Medienkunst-Verein und der städtischen Wirtschaftsförderung für Ausstellungen und Veranstaltungen genutzt. Mit zum Verkaufspaket gehört ein knapp 5900 Quadratmeter großes Grundstück unmittelbar östlich der Hochofenanlage, auf dem 332 Parkplätze für künftige Veranstaltungsbesucher entstehen sollen.

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