Auto-Szene am Wall

Platzverweise und Bußgelder: Polizei erneut am Dortmunder Wall im Einsatz

Die Polizei war am Donnerstag erneut im Einsatz auf dem Dortmunder Wall. Die Nacht verlief vergleichsweise ruhig – doch wieder vermeldet die Behörde zahlreiche Verstöße.
In der Nacht zu Donnerstag war die Polizei erneut im Einsatz gegen die Raser, Tuner und Poser auf dem Wall. © Oliver Schaper (Archiv)

Die Raser-, Tuner- und Poser-Szene auf dem Wall hat die Dortmunder Polizei erneut beschäftigt. Regelmäßig ist sie im Einsatz und kontrolliert. Wie auch in der Nacht zu Donnerstag (21.1.).

Denn Anwohner beklagen sich über den Lärm von aufheulenden Motoren und quietschenden Reifen, Beschleunigungsrennen gefährden den Straßenverkehr.

Die Stadt Dortmund ist jetzt sogar so weit gegangen, dass auf dem Wall demnächst Tempo 30 in den Nachtstunden gelten wird.

Sechs Ruhestörungen in einer Nacht

Laut einer Pressemitteilung der Polizei seien in der Nacht zu Donnerstag rund 50 Fahrzeuge aus der Szene unterwegs gewesen.

Und die hielten die Polizei auf Trapp: Die Beamten stellten elf Verwarngelder wegen „unnützen Hin- und Herfahrens“ aus, außerdem kam es zu drei Verstößen gegen die Corona-Schutzverordnung und zu einer missachteten roten Ampel.

In der Nacht wurden zudem 19 Platzverweise von der Polizei ausgesprochen. Sechs Ruhestörungen aus dem Bereich am Schwanenwall sind in der Nacht bei der Polizei eingegangen.

Die Polizei sperrte am Donnerstag – anders als bei den vergangenen Wall-Einsätzen – keine Straßen, da es zu keinen besonderen Störungen im Verkehr auf dem Wall gekommen sei.

Also eine vergleichsweise ruhige Nacht – laut Polizei jedoch nur eine Momentaufnahme und „keine Gründe nachzulassen“, wenn es um den Wall geht.

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