Pokémon-Go-Fest: Veranstalter zufrieden mit Dortmund – aber kommen sie wieder?

mlzWestfalenpark

Die größte Pokémon-Jagd Europas endete am Sonntagabend im Westfalenpark. Das Fazit der Veranstalter des Pokémon-Go-Festes ist positiv. Doch es gibt offene Fragen.

Dortmund

, 07.07.2019 / Lesedauer: 2 min

Am Sonntagabend um 18 Uhr mussten alle Pokémon gefangen, alle Arenen-Kämpfe gewonnen sein. Dann endete das große Pokémon-Go-Fest im Westfalenpark. Die Marketing-Leiterin von Veranstalter Niantic, Anne

Beutenmüller, zieht ein positives Fazit vom viertägigen Fest.

„Wir sind rundum zufrieden“, sagt sie gegenüber der Redaktion. „Wir hatten Besucher aus aller Welt, es war tolles Wetter.“ Das Fest war auch am letzten Tag ausverkauft.

Wenig Arbeit für die Sanitäter

Größere Zwischenfälle habe es keine gegeben, auch das Handynetz und die Wlan-Versorgung hätten in diesem Jahr gut funktioniert, sagt Beutenmüller. Die Zahl der Sanitätereinsätze habe sich in Grenzen gehalten. „Nur in ein paar Fällen mussten die Besucher animiert werden, etwas zu trinken“, sagt sie. Zwar waren die Temperaturen gut auszuhalten, „aber die Besucher laufen ja auch viel.“

Pokémon-Go-Spieler waren im Westfalenpark eigentlich konstant auf den Beinen, auf zwei und fünf Kilometer langen Routen konnten sie auf Pokémon-Jagd gehen.

Auch die Polizei verzeichnete keine Einsätze im Zusammenhang mit dem Pokémon-Go-Fest.

Offen bleibt die Frage, ob das Fest im nächsten Jahr wieder in Dortmund stattfinden wird. „Das wissen wir noch nicht“, erklärt Beutenmüller. Es werde definitiv ein Fest in Europa geben, ob Dortmund wieder die Gastgeberstadt sein wird, sei aber noch offen.

Bilderstrecke: Die Pokémon-Go-Spieler am Samstag im Westfalenpark

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Das waren die Pokémon-Go-Spieler am Samstag im Westfalenpark

Mehrere tausend Spieler gingen am Samstag im Westfalenpark auf Pokémon-Jagd. Spieler jeden Alters und aus der ganzen Welt machten sich auf die Pirsch. Wir stellen einige von Ihnen vor.
07.07.2019
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Familie Hughes aus England ist für zwei Tage in Dortmund, um beim Pokémon-Treffen dabei zu sein. Marketing-Leiterin vom Veranstalter Niantic, Anne Beutenmüller, freute sich im Gespräch mit der Redaktion über Besucher aus der ganzen Welt. Besucher berichten von anderen Spielern, die extra aus Australien, Malaysia oder Hawaii angereist sind. © Oliver Schaper
Diese Jungs aus Chemnitz verbringen ein Wochenende in Dortmund, um seltene Pokémon zu jagen. Ein besonders seltenes Monster gibt es laut Anne Beutenmüller sonst nur in Südamerika zu fangen. Das Venuflibis wurde extra für das Fest im Westfalenpark "ausgesetzt". Nach dem Fest müssten Spieler wieder nach Südamerika reisen, um an das Pokémon zu kommen. © Oliver Schaper
Diese beiden Familien kommen extra aus Mühlhausen in Thüringen zum Fest. Anne Beutenmüller ist übrigens in diesem Jahr rundum zufrieden mit der Leistung des Handynetzes und des Wlans. Im letzten Jahr war die Internetverbindung häufig ausgefallen. Der Anbieter Vodafone hat beispielsweise drei zusätzliche Mobilfunkmasten für die Dauer des Fests aufgestellt.© Oliver Schaper
Diese Truppe kommt aus Münchengladbach, um sich einen Tag lang ins Pokémon-Fieber zu schmeißen. Sanitäter mussten übrigens Spieler hin und wieder zum Trinken animieren. Es war zwar nicht besonders heiß, viele Spieler sind aber etliche Kilometer am Tag gelaufen, erzählt Anne Beutenmüller. Die Jagd-Routen im Westfalenpark sind bis zu fünf Kilometer lang. © Oliver Schaper
Marco aus der Schweiz, genauer aus Basel, hat "Bock auf eine coole Pokémon-Party in Dortmund." Ob es die im nächsten Jahr wieder geben wird, ist im Moment noch unklar. "Es wird definitiv wieder ein Pokémon-Go-Fest in Europa geben, sagt Beutenmüller. Ob das auch wieder in Dortmund stattfinden wird, müsse aber von den Veranstaltern entschieden werden.© Oliver Schaper
Diese Truppe heißt "VIP Feucht" und kommt aus der Nähe von Nürnberg. Genaue Zahlen zu Besuchern, gefangenen Pokémon und gelaufenen Kilometern möchte Veranstalter Niantic in den nächsten Tagen veröffentlichen. Fest steht jedoch, dass über 150.000 Tickets für die Veranstaltung verkauft wurden. Zum Vergleich: Am Kirchentag nahmen rund 120.000 Menschen teil. © Oliver Schaper
Davide und Ricardo sind Pokémon-Jäger aus Italien. Das Pokémon-Go-Fest verlief übrigens sehr friedlich: Die Polizei verzeichnete keine Einsätze im Zusammenhang mit dem Fest. Auch Befürchtungen, die Spieler könnten, versunken in ihre Smartphones, für Unfälle sorgen bewahrheitete sich nicht. Polizei und DSW21 hatten im Vorfeld zur Vorsicht aufgerufen. © Oliver Schaper
Pia und Olaf aus Wismar an der Ostsee hatte einen schönen Tag im Park. Viele Besucher verkleideten sich anlässlich des Pokémon-Go-Fests, das immer auch ein großes Treffen der Pokémon-Go-Spieler ist. Auch Dortmund Tourismus verteilte an seinem Informations-Stand an der Reinoldikirche Papier-Kronen, die das beliebte Pokémon Pikachu abbildeten. © Oliver Schaper
Das Pokémon-Go-Fest ist auch eine Tauschbörse für gefangene Monster.© Oliver Schaper
Der Samstag beim Pokémon-Go-Fest im Westfalenpark. © Oliver Schaper
Der Samstag beim Pokémon-Go-Fest im Westfalenpark. © Oliver Schaper
Der Samstag beim Pokémon-Go-Fest im Westfalenpark. © Oliver Schaper
Der Samstag beim Pokémon-Go-Fest im Westfalenpark. © Oliver Schaper
Der Samstag beim Pokémon-Go-Fest im Westfalenpark. © Oliver Schaper
Der Samstag beim Pokémon-Go-Fest im Westfalenpark. © Oliver Schaper

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