Ratsvertreter drängt auf Tunnel zwischen Brackel und Scharnhorst

Rad- und Fußweg

Ein Tunnel für Fußgänger und Radfahrer unter der ICE-Strecke würde die Stadtbezirke Brackel und Scharnhorst besser miteinander verbinden. Vor der Kommunalwahl macht die Politik nun Druck.

Scharnhorst, Brackel

, 14.06.2020, 09:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
So sieht ein Fußgänger- und Radfahrtunnel in Kamen aus. Er könnte als Vorbild für ein ähnliches Projekt zwischen Brackel und Scharnhorst dienen.

So sieht ein Fußgänger- und Radfahrtunnel in Kamen aus. Er könnte als Vorbild für ein ähnliches Projekt zwischen Brackel und Scharnhorst dienen. © privat

Der mögliche Tunneldurchstich unter der ICE-Strecke zwischen der Straße Am Wirksfeld auf Scharnhorster Seite und dem Naturschutzgebiet Buschei Richtung Brackel bleibt weiterhin Thema.

Zuletzt hatte Jürgen Hannen in der Sitzung der Bezirksvertretung Scharnhorst erklärt, das Vorhaben habe für die Stadt keine Priorität. Er nannte keinen Zeitplan, wann es umgesetzt werden könnte.

Dazu meldet sich nun der SPD-Ratsvertreter Rüdiger Schmidt in einem offenen Brief an Stadtrat Arnulf Rybicki zu Wort. Er fragt: „Hat das Tiefbauamt kein Arbeitsprogramm? Gibt es keine Finanz-und Investitionsplanung?“

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Und weiter: „In den Stadtbezirken Scharnhorst und Brackel leben etwa 105.000 Menschen. Dem trägt die Verwaltung jedoch keine Rechnung, indem sie den Tunneldurchstich immer wieder nach hinten verschiebt.“

Die Einwohner beider Stadtbezirke wünschten sich mehrheitlich eine Verbindung zwischen den Stadtbezirken, so Schmidt weiter.

Er fordere konkrete Aussagen, wann das Projekt in die Realisierung gehen könne und sagt: „Ich werde das Projekt auch noch einmal im Bauausschuss zur Diskussion stellen. Und nach Vorliegen Ihrer Antwort werde ich beiden involvierten Bezirksvertretungen eine gemeinsame Einwohnerversammlung unter Teilnahme der Verwaltungsspitze empfehlen.“

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