Die Polizeiwagen haben für eine leichte Engstelle vor dem Landgericht an der Hamburger Straße gesorgt. © Oliver Schaper
Hamburger Straße

Polizei bewacht Dortmunder Landgericht mit gleich 4 Streifenwagen-Teams

Im morgendlichen Berufsverkehr haben viele Pendler eine starke Polizeipräsenz vor dem Landgericht Dortmund bemerkt. Zu einem Prozess sind Konflikte erwartet worden.

Normalerweise bestehen die sichtbaren Sicherheitsvorkehrungen am Landgericht Dortmund nur aus den Einlasskontrollen innerhalb des Gebäudes. Gelegentlich ist auch mal ein Streifenwagen oder ein Motorrad der Polizei zu sehen, wenn an einem Tag ein Prozess mit besonderer Brisanz ansteht.

Eher ungewöhnlich ist aber, dass gleich vier Polizeiwagen an der Hamburger Straße parken. So war das am Montagmorgen (28.6.) kurz nach 9 Uhr in der östlichen Innenstadt zu beobachten.

Zuschauereingang an der Hamburger Straße

Der Haupteingang des Landgerichts befindet sich an der Kaiserstraße, der weitere Zugang an der Hamburger Straße wird etwas seltener genutzt. Bei öffentlichen Verhandlungen, zu denen viel Publikum erwartet wird, werden die Türen dort beispielsweise für die Zuschauer der Sitzung geöffnet.

„Es handelt sich um ein Berufungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung“, sagt Richterin Nesrin Öcal auf Anfrage zur auffallenden Polizeipräsenz am Montag. Der Angeklagte sei der rechtsextremen Szene zuzuordnen. Weil Konflikte unter den Zuschauern der Verhandlung befürchtet wurden, war die Polizei präventiv vor Ort. Es sei aber zu keinerlei Zwischenfällen gekommen.

Über den Autor
Redaktion Dortmund
Kevin Kindel, geboren 1991 in Dortmund, seit 2009 als Journalist tätig, hat in Bremen und in Schweden Journalistik und Kommunikation studiert.
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Kevin Kindel

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