Polizei Dortmund bereitet Großeinsätze gegen Einbrecher vor

Kriminalität

Die Einbruchszahlen steigen - nun startet Dortmunds Polizei eine Gegenoffensive: Mit sichtbaren Großeinsätzen und verdeckten Kontrollen will sie in der dunklen Jahreszeit die Einbrecher vertreiben. Doch ohne die Bürger kann das nicht gelingen. Wir verraten, wie Sie helfen können.

DORTMUND

von Von Peter Bandermann

, 04.11.2013, 13:01 Uhr / Lesedauer: 1 min
Auch bei Verkehrskontrollen, wie hier auf der Brackeler Straße, will die Polizei Einbrecher entdecken.

Auch bei Verkehrskontrollen, wie hier auf der Brackeler Straße, will die Polizei Einbrecher entdecken.

Ob internationale Drehkreuze oder Bundesstraßen zwischen Dortmund und anderen Städten: „Wir wollen Flächendruck erzeugen“, sagt Böckmann, der auch privat nicht locker  lässt: „Wenn bei mir zu Hause in Lünen-Wethmar ein fremdes Auto auftaucht, das nicht ins Straßenbild passt, verständige ich sofort die Kollegen. Diese Aufmerksamkeit brauchen wir auch bei den Bürgern.“Mobile Täter im Visier Hundertschaften, Verkehrskontrollen, Reiter, Radfahrer, Streifen und Zivilbeamte – für die Großeinsätze gibt es einen Namen: „Motiv“ (= „Mobile Täter im Visier“). Kein anderes Thema beschäfigt das Kriminalkommissariat 13 so sehr wie Einbrüche.Polizeipräsident Norbert Wesseler: „Das Thema ist für uns langfristig ein Schwerpunkt. Denn neben materiellen Schäden ist ein Einbruch für betroffene häufig auch eine große psychische Belastung, da in den höchstpersönlichen Lebensbereich eingegriffen wird.“  Ein Licht in der Zelle   „In der dunklen Jahreszeit wollen wir ein Licht anmachen. Am liebsten auch in den Gewahrsamszellen“, sagt Polizeisprecherin Amanda  Vorderderfler über das Ziel.  

Folgende Aktionen sind geplant:   

  • Die Autobahnpolizei will Einbrecher schon auf den Autobahnen zwischen Ost und West abfangen.
  • Verstärkte Kontrollen gibt es auch am Flughafen und am Busbahnhof.
  • Streifenwagen kontrollieren Wohngebiete

Ob internationale Drehkreuze oder Bundesstraßen zwischen Dortmund und anderen Städten: „Wir wollen Flächendruck erzeugen“, sagt Böckmann, der auch privat nicht locker  lässt: „Wenn bei mir zu Hause in Lünen-Wethmar ein fremdes Auto auftaucht, das nicht ins Straßenbild passt, verständige ich sofort die Kollegen. Diese Aufmerksamkeit brauchen wir auch bei den Bürgern.“Mobile Täter im Visier Hundertschaften, Verkehrskontrollen, Reiter, Radfahrer, Streifen und Zivilbeamte – für die Großeinsätze gibt es einen Namen: „Motiv“ (= „Mobile Täter im Visier“). Kein anderes Thema beschäfigt das Kriminalkommissariat 13 so sehr wie Einbrüche.Polizeipräsident Norbert Wesseler: „Das Thema ist für uns langfristig ein Schwerpunkt. Denn neben materiellen Schäden ist ein Einbruch für betroffene häufig auch eine große psychische Belastung, da in den höchstpersönlichen Lebensbereich eingegriffen wird.“  Ein Licht in der Zelle   „In der dunklen Jahreszeit wollen wir ein Licht anmachen. Am liebsten auch in den Gewahrsamszellen“, sagt Polizeisprecherin Amanda  Vorderderfler über das Ziel.  

Festnehmen oder vertreiben – so können Bürger helfen:
- Vereinbaren Sie mit Nachbarn besondere Aufmerksamkeit.
- Sichern Sie Fenster und Türen. Das Teuerste ist dabei nicht immer das Beste.
- Passen eine Person oder ein Auto nicht ins Straßenbild? Dann den Polizei-Notruf 110 wählen.
- Fragen zu technischem Schutz? Die Polizei berät. Kontakt für Termine: Tel. 0231 / 132 79 51 (auch 79 52 und 79 53)

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