Polizei sucht gefährliche Orte auf Dortmunds Straßen

Vor dem siebten Blitzmarathon

Dortmunds Autofahrer steuern auf den siebten Blitzmarathon zu. Am 18. und 19. September kontrolliert die Polizei an rund 130 Stellen, um Raser zu erkennen und zu stoppen. Im Fokus stehen auch die, die nicht einmal Auto fahren.

DORTMUND

01.09.2014, 14:44 Uhr / Lesedauer: 1 min

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Vor dem siebten Blitzmarathon am 18. September 2014 beteiligt die Polizei deshalb Kinder und Jugendliche an den Einsatzplänen – sie sollen per Internet die Orte nennen, an denen sie sich im Straßenverkehr unsicher fühlen.

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Den Zugang zur richtigen Internetseite verschafft ein „QR-Code“: Mit ihrem Smartphone lesen die Teilnehmer die einmalige Anordnung von schwarzen und weißen Kästchen, die in eine elektronische Information übersetzt werden und auf die Blitzmarathon-Seite im Internet führen. Den QR-Code hat die Polizei in Schulen und Jugendfreizeitstätten.

Die Polizei wertet die vorgeschlagenen gefährlichen Orte im Straßenverkehr aus und richtet dort am 18. und 19. September 2014 ihre Messstellen ein. Der Blitzmarathon dauert 24 Stunden. Langfristig will die Polizei damit die durchschnittliche Geschwindigkeit senken, weil das Tempo maßgeblich über die Verletzungs-Folgen bei einem Unfall entscheidet.

Wer mitwirken möchte, muss seinen Ort bis zum 8. September online bekannt geben. Möglich ist das auch ohne QR-Code – einfach eine E-Mail an die „Blitz-Kommissare“ im Polizeipräsidium senden oder die Facebook-Seite der Dortmunder Polizei besuchen. Die Polizei ermöglicht auch die Begleitung einer Kontrollstelle durch junge "Messpaten".

Die E-Mail-Adresse für gefährliche Orte im Dortmunder Straßenverkehr: blitzmarathon.dortmund@polizei.nrw.de

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