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Polizei sucht Jugendliche, die möglicherweise eine Waffe gefunden haben

Schüsse in der Innenstadt

Die Polizei sucht im Zusammenhang mit den Schüssen in der City nach zwei Jugendlichen, die möglicherweise eine Waffe gefunden haben. Die Suche nach der Twitter-Userin als Zeugin ist beendet.

Dortmund

, 13.06.2019 / Lesedauer: 3 min
Polizei sucht Jugendliche, die möglicherweise eine Waffe gefunden haben

Der Tatort an der Weißenburger Straße. © Bastian Pietsch

Polizei und Staatsanwaltschaft Dortmund hatten am Donnerstagmittag zunächst eine Pressemitteilung herausgegeben, in der sie eine Twitter-Userin auffordern, sich zu melden, und nach zwei Jugendlichen suchten, die möglicherweise eine Waffe gefunden hatten. Die Frau aber hatte sich nach eigenen Angaben von selbst schon mehrfach bei verschiedenen Stellen der Polizei gemeldet und ihre Telefonnummer hinterlassen.

Polizei und Staatsanwaltschaft nahmen die Suchmeldung nach der Userin dann auch eine Stunde später zurück. „Entgegen dieser ersten Meldung erfolgte bereits am gestrigen Mittwoch die Kontaktaufnahme der Polizei zur möglichen Zeugin und Twitter-Nutzerin“, heißt es in einer Korrekturmeldung. „Wir haben veranlasst, das jemand mit ihr Kontakt aufnimmt“, erklärte Staatsanwältin Sandra Lücke.

Konfrontation in der U-Bahn

Die Twitter-Userin „AlfimWesten“, hinter der sich eine Frau aus Dortmund verbirgt, hatte mit dem mutmaßlichen bewaffneten Täter eine Konfrontation in der U43. An der Haltestelle Ostentor stieg der Mann aus und bedrohte daraufhin zwei Frauen. Er hatte eine Waffe bei sich.

Die Frau twitterte den Vorfall und schrieb, dass sie sich direkt bei der Polizei gemeldet hatte. Sie und eine andere Zeugin seien nicht ernst genommen worden. Im Verlauf des Tages habe sie von einer Freundin erfahren, das an der Weißenburger Straße ein Mann angeschossen und schwer verletzt wurde. Da habe sie dann noch einmal angerufen und später auch auf Nachfrage einem Polizeibeamten ihre Nummer per Twitter gegeben.

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Polizei sucht jetzt nach zwei Jugendlichen

Die Polizei sucht außerdem zwei Jugendliche, die sich am Mittwoch nach Aussage einer anderen Zeugin in einem Bus der Linie 452 oder 453 über den Fund einer Schusswaffe unterhalten haben. „Wir wissen nicht, ob sie wirklich eine Waffe gefunden haben oder ob das mit den Ereignissen zusammenhängt“, so die Staatsanwältin. Aber möglich wäre es. Denn bei dem mutmaßlichen Täter wurde zwar eine Langwaffe gefunden. Möglicherweise hat er auch eine zweite Waffe dabei gehabt - und die ist verschwunden.

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Die beiden Jugendlichen, die sich im Bus über Waffen unterhalten haben, oder weitere Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

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