Polizei zeigt Landtagsabgeordnete der Piraten an

Nach Widerstand gegen Neonazi-Demo

Ermittlungen gegen Neonazi-Gegner: Nach Ausschreitungen rund um die Neonazi-Kundgebung am Samstag in der City hat die Polizei Strafanzeigen gegen zwei Landtagsabgeordnete der Piratenpartei erstattet. Den Abgeordneten werden Verstöße gegen das Versammlungsgesetz vorgeworfen. Darüber hinaus wird gegen 23 Rechts- und Linksradikale ermittelt.

DORTMUND

, 28.08.2014, 11:57 Uhr / Lesedauer: 2 min

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Blockierer sperren die Katharinenstraße gegen Nazis

Das Blockade-Bündnis "Blockado" hat am Samstag ab 13 Uhr die Katharinenstraße in der Dortmunder Innenstadt gesperrt, um eine Nazi-Kundgebung zu verhindern. Immer mehr Demonstranten nehmen an der Blockade teil.
23.08.2014
/
Ein Blockade-Besucher kam aus Köln.© Foto: Peter Bandermann
Blockade auf der Katharinenstraße.© Foto: Peter Bandermann
Blockado machte die Katharinenstraße ab 13 innerhalb weniger Sekunden dicht. Eine Nazi-Kundgebung konnte dort deshalb nicht stattfinden.© Foto: Peter Bandermann
Blockierer auf der Katharinenstraße.© Foto: Peter Bandermann
Polizei in Blockierer auf der Katharinenstraße.© Foto: Peter Bandermann
Blockierer auf der Katharinenstraße.© Foto: Peter Bandermann
Polizei und Blockierer (im Hintergrund) auf der Katharinenstraße.© Foto: Peter Bandermann
Bereitschaftspolizei auf der Katharinenstraße. Im Hintergrund Blockierer.© Foto: Peter Bandermann
Bereitschaftspolizei auf der Katharinenstraße.© Foto: Peter Bandermann
Auch die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft protestierte gegen Nazis.© Foto: Peter Bandermann
Polizisten auf der Katharinenstraße.© Foto: Peter Bandermann
Polizisten auf der Katharinenstraße.© Foto: Peter Bandermann
Polizisten auf der Katharinenstraße.© Foto: Peter Bandermann
Die Blockade auf der Katharinenstraße in Dortmund.© Foto: Peter Bandermann
Ein Hubsschrauber der Bundespolizei über der Innenstadt.© Foto: Peter Bandermann
Die Blockade auf der Katharinenstraße in Dortmund.© Foto: Peter Bandermann
Die Blockade auf der Katharinenstraße in Dortmund.© Foto: Peter Bandermann
Die Blockade auf der Katharinenstraße in Dortmund.© Foto: Peter Bandermann
Die Blockade auf der Katharinenstraße in Dortmund.© Foto: Peter Bandermann
Die BVB-Fans Sascha (links) und Andreas wollen, "das Dortmund schwarzgelb und nicht braun" ist.© Foto: Peter Bandermann
Auch BVB-Fans nehmen an der Blockade teil.© Foto: Peter Bandermann
Auch Jungsozialisten aus Erfstadt sind dem Blockade-Aufruf gefolgt.© Foto: Peter Bandermann
Die Blockade auf der Katharinenstraße in Dortmund.© Foto: Peter Bandermann
Die Blockade auf der Katharinenstraße in Dortmund.© Foto: Peter Bandermann
Auch BVB-Fans beteiligen sich an den Blockaden.© Foto: Peter Bandermann
Die zweite Blockade steht / sitzt seit 13.35 Uhr in der Schmiedingstraße.© Foto: Peter Bandermann
Die Blockade auf der Katharinenstraße in Dortmund. Seit 13 Uhr ist der Platz von Antifaschisten besetzt.© Foto: Peter Bandermann
Die Polizei ist vor Ort, aber mit deutlicher weniger Einsatzkräften als sonst (Stand: 14 Uhr).© Foto: Peter Bandermann
Beginn der Blockade in der Schmiedingstraße.© Foto: Peter Bandermann
Blockade Nummer 2 - in der Schmiedingstraße.© Foto: Peter Bandermann
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Blockierer sperren die Katharinenstraße gegen Nazis

Das Blockade-Bündnis "Blockado" hat am Samstag ab 13 Uhr die Katharinenstraße in der Dortmunder Innenstadt gesperrt, um eine Nazi-Kundgebung zu verhindern. Immer mehr Demonstranten nehmen an der Blockade teil.
23.08.2014
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Ein Blockade-Besucher kam aus Köln.© Foto: Peter Bandermann
Blockade auf der Katharinenstraße.© Foto: Peter Bandermann
Blockado machte die Katharinenstraße ab 13 innerhalb weniger Sekunden dicht. Eine Nazi-Kundgebung konnte dort deshalb nicht stattfinden.© Foto: Peter Bandermann
Blockierer auf der Katharinenstraße.© Foto: Peter Bandermann
Polizei in Blockierer auf der Katharinenstraße.© Foto: Peter Bandermann
Blockierer auf der Katharinenstraße.© Foto: Peter Bandermann
Polizei und Blockierer (im Hintergrund) auf der Katharinenstraße.© Foto: Peter Bandermann
Bereitschaftspolizei auf der Katharinenstraße. Im Hintergrund Blockierer.© Foto: Peter Bandermann
Bereitschaftspolizei auf der Katharinenstraße.© Foto: Peter Bandermann
Auch die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft protestierte gegen Nazis.© Foto: Peter Bandermann
Polizisten auf der Katharinenstraße.© Foto: Peter Bandermann
Polizisten auf der Katharinenstraße.© Foto: Peter Bandermann
Polizisten auf der Katharinenstraße.© Foto: Peter Bandermann
Die Blockade auf der Katharinenstraße in Dortmund.© Foto: Peter Bandermann
Ein Hubsschrauber der Bundespolizei über der Innenstadt.© Foto: Peter Bandermann
Die Blockade auf der Katharinenstraße in Dortmund.© Foto: Peter Bandermann
Die Blockade auf der Katharinenstraße in Dortmund.© Foto: Peter Bandermann
Die Blockade auf der Katharinenstraße in Dortmund.© Foto: Peter Bandermann
Die Blockade auf der Katharinenstraße in Dortmund.© Foto: Peter Bandermann
Die BVB-Fans Sascha (links) und Andreas wollen, "das Dortmund schwarzgelb und nicht braun" ist.© Foto: Peter Bandermann
Auch BVB-Fans nehmen an der Blockade teil.© Foto: Peter Bandermann
Auch Jungsozialisten aus Erfstadt sind dem Blockade-Aufruf gefolgt.© Foto: Peter Bandermann
Die Blockade auf der Katharinenstraße in Dortmund.© Foto: Peter Bandermann
Die Blockade auf der Katharinenstraße in Dortmund.© Foto: Peter Bandermann
Auch BVB-Fans beteiligen sich an den Blockaden.© Foto: Peter Bandermann
Die zweite Blockade steht / sitzt seit 13.35 Uhr in der Schmiedingstraße.© Foto: Peter Bandermann
Die Blockade auf der Katharinenstraße in Dortmund. Seit 13 Uhr ist der Platz von Antifaschisten besetzt.© Foto: Peter Bandermann
Die Polizei ist vor Ort, aber mit deutlicher weniger Einsatzkräften als sonst (Stand: 14 Uhr).© Foto: Peter Bandermann
Beginn der Blockade in der Schmiedingstraße.© Foto: Peter Bandermann
Blockade Nummer 2 - in der Schmiedingstraße.© Foto: Peter Bandermann
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Die beiden Strafanzeigen wurden laut Polizei wegen der "Durchführung einer unangemeldeten Versammlung" ausgestellt. Das kann sich Rydlewski nicht erklären. "Ich habe die Blockade auf der Straße angemeldet und auch den Anmeldungsbogen unterschrieben." Die übrigen 23 ausgestellten Strafanzeigen richten sich gegen Personen aus beiden Lagern, den Neonazis und den Gegen-Demonstranten. Sie wurden ausgestellt wegen Körperverletzung, Beleidigung und Bedrohung, Widerstand gegen die Staatsgewalt und Vermummung.

Die Zahl der verletzten Polizisten ist nachträglich um einen Betroffenen auf 14 gestiegen. Der Verletzte sei erst im Nachgang der Demo gemeldet worden, so die Polizei-Presestelle.

Die Politiker waren als Anmelder von Demonstrationen aufgetreten. Insgesamt wurden 25 Strafanzeigen erstattet. Das berichtete das NRW-Innenministerium am Donnerstag dem Innenausschuss des Landtags in Düsseldorf. Bei den Krawallen am vergangenen Wochenende waren nach jetzigem Stand 14 Polizisten durch eine unbekannte Chemikalie, Pfefferspray und Faustschläge verletzt worden. Aus dem linksautonomen Spektrum sei beim Abzug der Neonazis von ihrer Kundgebung an der Kampstraße eine nach wie vor unbekannte gelbe Chemikalie auf Rechte und Polizisten gesprüht worden, die Hautreizungen erlitten hätten. Ein Rechter habe Pfefferspray versprüht, von dem ebenfalls Polizisten verletzt worden seien. 330 Polizisten seien im Einsatz gewesen. 

Als die Neonazis danach zu einer zweiten Demo in der Nähe der Albertus-Magnus-Kirche in der Nordstadt zogen, war es zu weiteren Auseinandersetzungen gekommen. Angehörige des linken Spektrums hätten aus Richtung der Besetzer und ihrer Sympathisanten auch backsteingroße Steine auf rechte Demonstranten geworfen, die nur durch Zufall niemanden getroffen hätten.   Die Rechten hätten zuvor die genehmigte Demonstrationsroute verlassen und waren unmittelbar vor das besetzte Gebäude gezogen. 

Die Opposition kritisierte, dass die zwei Demonstrationen von der Polizei in Ruf- und Hörweite zugelassen wurden, was die Eskalation begünstigt habe.

 

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