Polizei zieht „fahrendes Feuchtbiotop“ aus dem Verkehr

Verkehrskontrolle

Dortmunder Verkehrspolizisten fühlten sich am Montagmorgen an den Biologieunterricht erinnert, als sie ein „fahrendes Feuchtbiotop“ einer Verkehrskontrolle unterzogen.

Dortmund

, 29.01.2019, 12:07 Uhr / Lesedauer: 1 min
Moos quoll aus den Fenstergummierungen.

Moos quoll aus den Fenstergummierungen. © Polizei Dortmund

Der Wagen fiel den Einsatzkräften des Dortmunder Verkehrsdienstes am Montagmorgen (28. Januar) auf der Schüchtermannstraße auf.

Das „fahrendes Feuchtbiotop“ in voller Pracht.

Das „fahrendes Feuchtbiotop“ in voller Pracht. © Polizei Dortmund

Beim ersten Hingucken sahen sie, dass Moos aus den Fenstergummierungen quoll, die Frontscheibe einen Riss aufwies, das vordere Kennzeichen nicht richtig befestigt war und beim Blinker vorne rechts die Abschlussscheibe nicht vorhanden war.

Der Wagen fiel den Verkehrspolizisten in der Schüchtermannstraße auf.

Der Wagen fiel den Verkehrspolizisten in der Schüchtermannstraße auf. © Polizei Dortmund

Der „biologische“ Zustand des Autos führte dann zu einem Sachverständigenbüro, der das Gefährt näher unter die Lupe nahm. Neben dem Moosbewuchs wies der alte Ford einen ölfeuchten Motor, eine ungleichmäßige Bremswirkung, eine gerissene Frontscheibe und weitere erhebliche Mängel auf.

Der Wagen hatte und weitere erhebliche Mängel.

Der Wagen hatte und weitere erhebliche Mängel. © Polizei Dortmund

Mit besonderer Vorsicht durfte der Besitzer das „Biotop“ nach Hause zurückfahren. Dort wurde das Fahrzeug außer Betrieb genommen.

Der Wagen wurde schließlich außer Betrieb genommen.

Der Wagen wurde schließlich außer Betrieb genommen. © Polizei Dortmund

Der Besitzer muss nun mit einer entsprechenden Anzeige rechnen. Bei Twitter sorgen Bilder des Wagens inzwischen für Spott.

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