Polizeihündin Hedda verhindert mit einem Biss ins Bein einen Einbruch

Einbruch in Wickede

Zwei Einbrecher wollten am Ostermontag ein Einfamilienhaus im Dortmunder Osten leer räumen – wäre da nicht eine Polizeihündin gewesen.

Wickede

14.04.2020, 18:45 Uhr / Lesedauer: 1 min

Polizeihündin „Hedda“ hat am Ostermontag (13. April) ein Verbrechen in Wickede verhindert: Zwei Einbrecher hatten sich vor ihr versteckt, als sie gemeinsam mit Polizisten ein Einfamilienhaus durchsuchte. Das berichtet die Polizei Dortmund.

Ein Nachbar habe gegen 21.20 Uhr die Polizei alarmiert, als er in dem Haus scheinende Taschenlampen beobachtet habe.

Biss ins Bein

Als die Polizei bei dem Haus in der Straße „Auf dem Feldgraben“ ankam, habe sie dort auch Lichtschein sowie Geräusche festgestellt.

Bei der Durchsuchung des Hauses habe den Polizisten die Diensthündin Hedda geholfen. Schnell haben die Beamten den ersten Einbrecher, einen 23-jährigen Mann, gefunden, der sich in einem Kleiderschrank versteckt gehabt habe. Er ließ sich widerstandslos festnehmen, wie die Polizei Dortmund berichtet.

Eine „deutliche Ansprache“ der Polizei habe der zweite Einbrecher ignoriert. Er habe sich weiter versteckt, ebenfalls in einem Kleiderschrank. Allerdings vergeblich: Hedda habe den 28-jährigen Mann aufgespürt und ihn ins Bein gebissen.

Der Mann musste laut der Polizei in einem Krankenhaus behandelt werden. Beide Männer seien anschließend in Gewahrsam genommen worden. Am Mittwoch (15.4.) teilte die Polizei mit, dass die beiden Männer am Dienstag einem Haftrichter vorgeführt worden seien. Dieser habe einen Untersuchungshaftbefehl erlassen.

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