Polizisten durchsuchen Cafés in der Nordstadt

Schwerpunkteinsatz

Großeinsatz gegen Straßenkriminalität: Polizisten der Einsatzhundertschaft haben am Montag Cafés und mehrere Orte in der Nordstadt kontrolliert. 139 verdächtige Personen wurden überprüft, vier von ihnen nahm die Polizei fest - darunter eine hochschwangere Frau.

DORTMUND

, 02.02.2016, 11:29 Uhr / Lesedauer: 1 min
An der Kielstraße haben Polizisten ein Café kontrolliert.

An der Kielstraße haben Polizisten ein Café kontrolliert.

Mehrere Dutzend Beamte der Polizei haben am Montag zwischen 12 und 20 Uhr die Nordstadt kontrolliert. Der Grund: Bekämpfung der Straßenkriminalität. Dabei nahmen sie die Bereiche rund um den Nordausgang des Dortmunder Hauptbahnhofs, den Dietrich-Keuning-Park, die Münster- und Priorstraße, die Stahlwerkstraße sowie die Mallinckrodtstraße und die Schleswiger Straße ins Visier.

Auch mehrere der Polizei bekannte Cafés wurden kontrolliert, die unter anderem als Rückzugsräume für Tatverdächtige diverser Straftaten bekannt sind. 

Überprüfung von 139 Verdächtigen

Insgesamt überprüfte die Polizei 139 tatverdächtige Personen. Bei 15 Menschen musste die Identität festgestellt werden. In sechs Fällen kam es zu einer erkennungsdienstlichen Behandlung, was bedeutet, dass Fingerabdrücke genommen und Fotos gemacht wurden.

Diverses Diebesgut, ein Mobiltelefon und einen Fahrausweis stellten die Beamten bei zwei Personenkontrollen sicher. Bei einem weiteren Tatverdächtigen wurde ein höherer dreistelliger Bargeld-Betrag gefunden und sichergestellt. 

Schwangere wurde mit zwei Haftbefehlen gesucht

Wegen des Verdachts auf illegalen Aufenthalt, auf Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz und auf Diebstahl stellten die Polizeibeamten neun Strafanzeigen. Vier Personen wurden aufgrund von Haftbefehlen festgenommen, darunter eine hochschwangere Frau, nach der gleich mit zwei Haftbefehlen gesucht wurde - wegen Diebstahl-Delikten und des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Sie befindet sich mittlerweile in Untersuchungshaft.

Außerdem wurde ein der Polizei bekannter Jugendlicher in Gewahrsam genommen. Weil der 17-Jährige bereits mehrfach aufgefallen war, wurde die freiheitsentziehende Maßnahme zuvor richterlich bestätigt.

 

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