Premiere: Stadt erklärt Haus für unbewohnbar

Nordstraße 37

Notbremse bei Horror-Haus. Erstmals hat die Stadt jetzt ein Mehrfamilienhaus in der Nordstadt für unbewohnbar erklärt. Strom und Gas gab es dort schon länger nicht mehr, jetzt wurde auch das Wasser abgedreht. Folge: Eine akute Gesundheitsgefahr.

DORTMUND

19.05.2014, 18:15 Uhr / Lesedauer: 1 min

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Gefahr im Mehrfamilienhaus: DEW21 Netz stellt Strom und Gas ab

Weil ein Hausbesitzer seine Immobilie an der Nordstraße in der Nordstadt verkommen lässt, hat die DEW21 Netz GmbH dort Strom und gas abgestellt. Strom führende Kabel sind im Treppenhaus frei zugänglich.
03.04.2014
/
Blick in einen der Stromkästen, in denen manipuliert wurde. Strom führende Kabel und Anlagen liegen blank.© Foto: Peter Bandermann
Mit einer Mehrfachsteckdose führten Unbekannte den Strom über einen Hof in das Mehrfamilienhaus.
Das Wohnhaus wirkt verwahrlost.© Foto: Peter Bandermann
Durch den Hof verlegt: Ein Stromkabel führt in eine Wohnung im Obergeschoss.© Foto: Peter Bandermann
Blick in den Innenhof des Mehrfamilienhauses.© Foto: Peter Bandermann
Blick in den hausflur des Hauses Nordstraße 37.© Foto: Peter Bandermann
Das haus wirkt herunter gekommen. Gemeldet sind in der Nordstraße 37 über 50 Bewohner, darunter 31 Kinder.© Foto: Peter Bandermann
Blick auf den Innenhof. Ein Kind spielt auf dem Dach.© Foto: Peter Bandermann
© Foto: Peter Bandermann
Mit einer Mehrfachsteckdose führten Unbekannte den Strom über einen Innenhof in das Haus.
Aufgebrochen: Die Kellertür.© Foto: Peter Bandermann
Gerümpel verpserrt den Zugang zum Keller.© Foto: Peter Bandermann
Eine Anschlussdoese für die Telekommunikation: Auch hier versuchten Unbekannte, Strom anzuzapfen.© Foto: Peter Bandermann
Blick in einen der Stromkästen, in denen manipuliert wurde. Strom führende Kabel und Anlagen liegen blank.© Foto: Peter Bandermann
Blick in einen der Stromkästen, in denen manipuliert wurde. Strom führende Kabel und Anlagen liegen blank.© Foto: Peter Bandermann
Frei liegende und Strom führende Kabel in einem der Stromkästen, in denen herum geschraubt wurde.© Foto: Peter Bandermann
Blick in den Hausflur an der Nordstraße 37.© Foto: Peter Bandermann
Schlagworte Dortmund

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Gefahr im Mehrfamilienhaus: DEW21 Netz stellt Strom und Gas ab

Weil ein Hausbesitzer seine Immobilie an der Nordstraße in der Nordstadt verkommen lässt, hat die DEW21 Netz GmbH dort Strom und gas abgestellt. Strom führende Kabel sind im Treppenhaus frei zugänglich.
03.04.2014
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Blick in einen der Stromkästen, in denen manipuliert wurde. Strom führende Kabel und Anlagen liegen blank.© Foto: Peter Bandermann
Mit einer Mehrfachsteckdose führten Unbekannte den Strom über einen Hof in das Mehrfamilienhaus.
Das Wohnhaus wirkt verwahrlost.© Foto: Peter Bandermann
Durch den Hof verlegt: Ein Stromkabel führt in eine Wohnung im Obergeschoss.© Foto: Peter Bandermann
Blick in den Innenhof des Mehrfamilienhauses.© Foto: Peter Bandermann
Blick in den hausflur des Hauses Nordstraße 37.© Foto: Peter Bandermann
Das haus wirkt herunter gekommen. Gemeldet sind in der Nordstraße 37 über 50 Bewohner, darunter 31 Kinder.© Foto: Peter Bandermann
Blick auf den Innenhof. Ein Kind spielt auf dem Dach.© Foto: Peter Bandermann
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Mit einer Mehrfachsteckdose führten Unbekannte den Strom über einen Innenhof in das Haus.
Aufgebrochen: Die Kellertür.© Foto: Peter Bandermann
Gerümpel verpserrt den Zugang zum Keller.© Foto: Peter Bandermann
Eine Anschlussdoese für die Telekommunikation: Auch hier versuchten Unbekannte, Strom anzuzapfen.© Foto: Peter Bandermann
Blick in einen der Stromkästen, in denen manipuliert wurde. Strom führende Kabel und Anlagen liegen blank.© Foto: Peter Bandermann
Blick in einen der Stromkästen, in denen manipuliert wurde. Strom führende Kabel und Anlagen liegen blank.© Foto: Peter Bandermann
Frei liegende und Strom führende Kabel in einem der Stromkästen, in denen herum geschraubt wurde.© Foto: Peter Bandermann
Blick in den Hausflur an der Nordstraße 37.© Foto: Peter Bandermann
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Da durch die fehlende Wasserversorgung für Bewohner erhebliche gesundheitliche Schäden drohten, habe man sich zu diesem Schritt entschlossen, heißt es in der Mitteilung der Stadt.

Diese Entscheidung sei erst durch das am 30. April 2014 in Kraft getretene Wohnungsaufsichtsgesetz Nordrhein Westfalen ermöglicht worden. „So konnten wir endlich der Vermietung von unzumutbarem Wohnraum einen Riegel vorschieben.

Ich hoffe, dass dieses deutliche Signal der Verwaltung von Vermietern ähnlicher Häuser wahrgenommen wird“, betont der Leiter des Wohnungsamtes, Thomas Böhm, in der städtischen Mitteilung. Bei Verstoß gegen diese Anordnung drohe ein Bußgeld in Höhe von bis zu 50.000 Euro. 

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