Private Überwachungskamera zeigt Einbrecher bei der Arbeit

Polizei veröffentlicht Bilder

Winterhandschuhe gegen Fingerabdrücke, Schraubendreher als Einbruchswerkzeuge: Bilder einer privaten Überwachungskamera in einer Wohnung im Saarlandstraßenviertel zeigen eine Einbrecherbande bei der Arbeit. Jetzt hat die Polizei die Fotos und ein Video veröffentlicht.

DORTMUND

, 03.07.2015, 13:05 Uhr / Lesedauer: 1 min
Private Überwachungskamera zeigt Einbrecher bei der Arbeit

Auf den Bildern sind zwar nur zwei Frauen zu sehen, anhand der Tonaufnahmen geht die Polizei aber davon aus, dass die Bande aus vier Frauen und einem Mann besteht.

Die Bilder wurden am 20. Juni aufgenommen. Damals drangen Unbekannte in zwei Wohnungen eines Mehrfamilienhauses an der Wilhelm-Crüwell-Straße im Saarlandstraßenviertel ein. Sie stahlen vor allem Schmuck und entkamen. Doch was sie nicht bemerkten: Bei ihrer Arbeit wurden sie von einer privaten Überwachungskamera gefilmt. Die Polizei lobt die "hervorragenden Bilder".

Sie zeigen zwei Frauen, die sich mit Winterhandschuhen über einen Schreibtisch beugen. Immer wieder hantieren sie auch mit großen Schraubendrehern herum, eine der Frauen steckt sich das Einbruchswerkzeug in ihre Hose.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Eine Einbrecherbande bei der Arbeit

Eine Einbrecherbande bei der Arbeit - das zeigen Bilder einer privaten Überwachungskamera aus dem Saarlandstraßenviertel. Jetzt hat die Polizei sie veröffentlicht.
03.07.2015
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Auf den Bildern sind zwar nur zwei Frauen zu sehen, anhand der Tonaufnahmen geht die Polizei aber davon aus, dass die Bande aus vier Frauen und einem Mann besteht.© Foto: Polizei Dortmund
Auf den Bildern sind zwar nur zwei Frauen zu sehen, anhand der Tonaufnahmen geht die Polizei aber davon aus, dass die Bande aus vier Frauen und einem Mann besteht.© Foto: Polizei Dortmund
Auf den Bildern sind zwar nur zwei Frauen zu sehen, anhand der Tonaufnahmen geht die Polizei aber davon aus, dass die Bande aus vier Frauen und einem Mann besteht.© Foto: Polizei Dortmund
Auf den Bildern sind zwar nur zwei Frauen zu sehen, anhand der Tonaufnahmen geht die Polizei aber davon aus, dass die Bande aus vier Frauen und einem Mann besteht.© Foto: Polizei Dortmund
Auf den Bildern sind zwar nur zwei Frauen zu sehen, anhand der Tonaufnahmen geht die Polizei aber davon aus, dass die Bande aus vier Frauen und einem Mann besteht.© Foto: Polizei Dortmund
Auf den Bildern sind zwar nur zwei Frauen zu sehen, anhand der Tonaufnahmen geht die Polizei aber davon aus, dass die Bande aus vier Frauen und einem Mann besteht.© Foto: Polizei Dortmund
Auf den Bildern sind zwar nur zwei Frauen zu sehen, anhand der Tonaufnahmen geht die Polizei aber davon aus, dass die Bande aus vier Frauen und einem Mann besteht.© Foto: Polizei Dortmund
Auf den Bildern sind zwar nur zwei Frauen zu sehen, anhand der Tonaufnahmen geht die Polizei aber davon aus, dass die Bande aus vier Frauen und einem Mann besteht.© Foto: Polizei Dortmund
Auf den Bildern sind zwar nur zwei Frauen zu sehen, anhand der Tonaufnahmen geht die Polizei aber davon aus, dass die Bande aus vier Frauen und einem Mann besteht.© Foto: Polizei Dortmund
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Weil die Kamera auch die Gespräche der Einbrecherbande aufzeichnete, geht die Polizei davon aus, dass sich mindestens noch zwei weitere Frauen und ein Mann im Raum befanden. Sie unterhielten sich auf Romani, der Sprache der Roma. Über was sie sprachen, verrät die Polizei mit dem Verweis auf die laufenden Ermittlungen nicht. Nachforschungen der Polizei ergaben, dass die Frauen auf den Bildern bereits für zwei weitere versuchte Einbrüche verantwortlich sind.

So werden die Täterinnen beschrieben

Nun hat ein Richter die Bilder der Überwachungskamera für die Veröffentlichung freigegeben. Die beiden Frauen werden wie folgt beschrieben: 

Täterin 1:

  • ungefähr 1,60-1,65 Meter groß,
  • zwischen 28 und 35 Jahre alt
  • schlanke Figur.

Täterin 2:

  • circa 1,50-1,55 Meter groß
  • zwischen 30-48 Jahre alt
  • füllige Figur

Zeugenhinweise nimmt die Polizei unter folgender Nummer entgegen: (0231) 132 74 41.

Polizei: Private Kameras sind "große Hilfe"

Die Polizei ist eine große Befürworterin von privaten Kameras: "Private Überwachungskameras können eine große Hilfe in der Fahndung nach Einbrechern sein", heißt es in der Pressemitteilung. "Sie unterliegen jedoch gewissen datenschutzrechtlichen Voraussetzungen." Weitere Infos dazu gibt es bei der Hotline für Kriminalprävention unter 0231-132-7950.

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