Städtebauhistoriker Prof. Dr. Wolfgang Sonne erklärt das Konzept für eine erneuerte Platanen-Allee an der B1. © Schaper
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Prof. Sonne zur B1-Platanen-Allee: Großer Wurf statt Notreparatur

Städtebauhistoriker Prof. Sonne gehört zu den Verfechtern einer erneuerten Platanen-Allee an der B1. Im Video erläutert er die Vorteile gegenüber einer Planung, die der Rat beschlossen hat.

Paris hat die Champs-Élysées, Berlin hat Unter den Linden und Dortmund hat die B1. Auch der Ruhrschnellweg sei auf Dortmunder Stadtgebiet eine prächtige Stadtallee, sagt Prof. Dr. Wolfgang Sonne, Städtebauhistoriker an der TU Dortmund. Allerdings mit Lücken.

So ist der Westfalendamm mit seinen vor mehr als 100 Jahren gepflanzten Platanen eher ein „Altbau“ mit hohem Sanierungsbedarf. Viele Platanen wurden dort nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs notdürftig durch Linden ersetzt, von denen die Hälfte in absehbarer Zeit gefällt werden müssen.

„Ein großer Wurf“

Die Stadt will per Ratsbeschluss nur den barrierefreien Umbau von fünf Stadtbahn-Haltestellen in Angriff nehmen und dabei möglichst wenig Bäume opfern.

Das Konzept des Befürworterkreises „Neue Platanen für Dortmunds Lebensader“, der Prof. Sonne angehört, sei nachhaltiger und statt einer Notreparatur einer ohnehin notdürftigen Lage ein großer Wurf. Er erklärt auch, warum.

Über die Autorin
Redaktion Dortmund
Stellvertretende Leiterin der Dortmunder Stadtredaktion - Seit April 1983 Redakteurin in der Dortmunder Stadtredaktion der Ruhr Nachrichten. Dort zuständig unter anderem für Kommunalpolitik. 1981 Magisterabschluss an der Universität Bochum (Anglistik, Amerikanistik, Romanistik).
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Gaby Kolle

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