Projekt "Transfer" machte Station in Dortmund

Künstleraustausch

DORTMUND „Transfer“ ist da. Sieben französische Künstler schauten sich am Montag in Dortmund um. Sie müssen entscheiden, ob sie demnächst hier, in Mönchengladbach oder Mülheim zwei Monate lang leben und arbeiten wollen.

von Von Andreas Schröter

, 05.10.2009, 13:21 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die am Projekt "Transfer" Beteiligten hockten sich am Montag in der Umzugssituation des Museums am Ostwall locker zusammen.

Die am Projekt "Transfer" Beteiligten hockten sich am Montag in der Umzugssituation des Museums am Ostwall locker zusammen.

Transfer ist ein Projekt des NRW-Kultursekretariats, das bereits seit 1990 mit wechselnden Partnerländern existiert. Die damalige DDR, Belgien, Italien, Polen, Spanien, Israel und die Türkei waren schon Partner. Sinn der Sache ist, so Kultursekretariats-Direktor Dr. Christian Esch, ein Miteinander und einen Dialog zwischen den Kulturen in Gang zu bringen, der über das eigentliche Projekt hinaus wirkt. 450 000 Euro – gestreckt über drei Jahre – lässt sich das Kultursekretariat diesen Austausch kosten.

14 Künstler beteiligt

Kriterium für die Auswahl der insgesamt 14 beteiligten Künstler – sieben aus Frankreich, sieben aus NRW – war ihre Bereitschaft, sich auf ander einzulassen und mit ihnen zusammenzuarbeiten. Neben dem Kunstmuseum Mülheim, dem Städtischen Museum Abteiberg Mönchengladbach und dem Museum am Ostwall sind auf französischer Seite das Musée of Beaux Art in Nantes, das Musée des Beaux-Art in Tourcoing und das FRAC Bougrgogne in Dijon an dem Projekt beteiligt, das bis Anfang 2011 läuft.

Über einen Zeitraum von drei Jahren werden Künstler, Museen und städtische Kulturszenen miteinander ins Gespräch gebracht, Künstlerstipendien ausgelobt und Aufenthalte in den betreffenden Städten des jeweils anderen Landes ermöglicht.

Das Ende dieses mehrjährigen Prozesses sind sechs verschiedene Ausstellungen mit Werken der ausgewählten 14 Künstler in den beteiligten Museen. Die Eröffnung der Ausstellung im Ostwall-Museum, das dann schon im U-Turm seine Bleibe hat, findet am 19. November 2010 statt.

Nach einem ersten Treffen im Ostwall-Museum besuchten die Künstler gestern unter anderem die U-Baustelle und den Kunstverein an der Hansastraße. Bürgermeister Adolf Miksch empfing sie außerdem im Rathaus. » www.nrw-kultur.de

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