Räuber brachen Opfer den Arm

Prozess am Landgericht

Platzwunden, Knochenbrüche, Hirnverletzungen: Auf ihrer Jagd nach Beute prügelten zwei Räuber Anfang des Jahres mindestens drei Opfer ins Krankenhaus. Seit Donnerstag muss sich einer der mutmaßlichen Täter vor dem Landgericht verantworten.

DORTMUND

18.09.2014, 22:50 Uhr / Lesedauer: 1 min

„Gib Geld! Gib Schmuck!“, soll der Angeklagte eine ältere Dame angeherrscht haben. Dann wurde die Frau zu Boden geschlagen und immer wieder getreten. Mit schwersten Gesichtsverletzungen blieb das Opfer schließlich zurück. Die Täter flüchteten mit rund 300 Euro Bargeld. Ende März dasselbe Bild: Ein Mann wurde in seiner Wohnung überfallen und mit äußerster Skrupellosigkeit verletzt. Bevor er schließlich seine EC-Karten herausgab und auch die Geheimnummern verriet, hatten ihm die Räuber einen Arm und die Nase gebrochen und außerdem so schwere Kopfverletzungen verursacht, dass akute Lebensgefahr bestand. Der Angeklagte will mit den Gewalt-Exzessen jedoch nichts zu tun haben. Wenig überraschend schob er fast die gesamte Schuld seinem noch nicht identifizierten Kumpel in die Schuhe. Dass sein Freund derart ausgerastet sei und die Opfer übel zugerichtet habe, sei ihm nicht anzulasten.  

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