Verfolgungsjagd

Raser flüchtet mit 100 Stundenkilometern durch die Dortmunder Innenstadt

Die Polizei hat am Samstag (11. Juli) in der Innenstadt einen Raser verfolgt. Geschwindigkeiten von über 100 Stundenkilometern waren dabei nicht das einzige Vergehen des 22-Jährigen.
In der Nacht zu Donnerstag war die Polizei erneut im Einsatz gegen die Raser, Tuner und Poser auf dem Wall. © Oliver Schaper (Archiv)

Schnelle Spurwechsel, ein heulender Motor und eine auffällig laute Auspuffanlage machten eine Streife der Polizei, die in der Innenstadt gegen Raser im Einsatz war, am Samstagabend (11. Juni) auf einen weißen Mercedes mit Essener Kennzeichen aufmerksam.

Den Anhaltezeichen der Beamten folgte der 22-jährige Fahrer aus Hamm nicht. Stattdessen habe er auf dem Hohen Wall Vollgas gegeben und sei mit Geschwindigkeiten von bis zu 100 Kilometern pro Stunde über die Ruhrallee geflüchtet, meldet die Polizei.

Durch den Gegenverkehr und über Rotlicht

Der Streifenwagen nahm die Verfolgung durch die Innenstadt auf. Der Mercedes fuhr durch den Gegenverkehr und raste über rote Ampeln. Die Fahrt endete schließlich auf dem Dortmunder Großmarkt, wo zwei Einsatzfahrzeuge die Weiterfahrt versperrten.

In dem Mercedes befanden sich vier Personen, die widersprüchliche Angaben dazu machten, wem der stark motorisierte Wagen gehörte. Seinen Führerschein hatte der Fahrer nicht dabei, das Dokument war aber bereits zur Fahndung ausgeschrieben.

Er wurde vorübergehend festgenommen, konnte die Wache aber später wieder verlassen. Die Polizei ermittelt gegen ihn unter anderem wegen der Teilnahme an einem illegalen Autorennen auf dem Wall. Auch in der „Boxengasse“ am Ostwall fielen am selben Wochenende Raser auf. Auf Polizeikontrollen reagierten viele aggressiv.

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