Auf Dortmunds Straßen sind tausende Autos mit außergewöhnlichen Kennzeichen unterwegs. © Stephan Schütze
Verkehr

Raten Sie mal, welche Auto-Kennzeichen besonders beliebt sind

Einige sind „DO-OF“, ein paar mehr stehen auf „DO-PE“: Die Möglichkeiten für ein Wunschkennzeichen auf Auto oder Motorrad sind fast unbegrenzt. Welche Kombination ist wohl die beliebteste?

Nicht nur der Film an sich, sondern auch das Kennzeichen sind im Ruhrgebiet Kult: „Keek“, Protagonist im 90er-Streifen „Bang Boom Bang“, fährt in seinem grünen Ford Taunus mit „DO-PE 69“ auf dem Nummernschild durch die Gegend. Im Film ist das eine Anspielung auf seinen Hang zum Konsum unerlaubter Drogen. Doch auch im echten Leben ist die Kombination „DO-PE“ auf Dortmunds Autos und Motorrädern ziemlich beliebt.

Besonders viele Dortmunder sagen „tu es!“

673 Fahrzeuge waren mit Stand Ende Juni mit einem solchen Kennzeichen unterwegs, wie Stadtsprecher Christian Schön auf Anfrage mitteilt. Spitzenreiter ist diese Kombination aber noch lange nicht.

Denn besonders gefragt ist das „IT“ in der Mitte des Nummernschildes, das aus dem Englischen übersetzt in der richtigen Zusammensetzung nichts anderes heißt als „tu es!“ 1815 Fahrzeuge in Dortmund tun es dann tatsächlich und sind mit „DO-IT“ unterwegs.

359 andere Fahrzeughalter in Dortmund haben wiederum einiges an Humor oder die passenden Initialen. So häufig nämlich sind Fahrzeuge mit der Kombination „DO-OF“ auf der Straße.

„DO-SE“ rollt ziemlich oft über die Straßen

Die Quote der außergewöhnlichen Wunschkennzeichen ist allerdings gering, wenn man auf die Zahl aller in Dortmund zugelassenen Fahrzeuge blickt. Zum 30. Juni 2020 waren laut Christian Schön genau 361.150 Fahrzeuge angemeldet. Somit ist nur rund einer von 1000 Fahrzeughaltern in Dortmund „DO-OF“.

Im Einzelnen sieht die Rangfolge der beliebten und besonderen Kennzeichen so aus:

  • DO-IT 1815
  • DO-SE 1285
  • DO-LL 1208
  • DO-RF 1002
  • DO-PE 673
  • DO-OF 359

„Ob das Kennzeichen DO-RF beliebt ist, oder ob es sich um reinen Zufall handelt“, so Christian Schön, „kann nicht beurteilt werden“.

Manchmal ist das Kennzeichen auch Erinnerungsstütze

Einige Trends lassen sich innerhalb des Straßenverkehrsamtes und der Zulassungsstelle aber ausmachen. „Schnapszahlen“ sind Schön zufolge grundsätzlich immer gefragt: „Zudem beinhalten die meisten Wunschkennzeichen die Initialen der einzelnen Personen oder die gemeinsamen Anfangsbuchstaben vom Vornamen, zum Beispiel mit dem des Ehegatten.“

Bei den Zahlenkombinationen würden meistens die eigenen Geburtsdaten, die der Kinder oder die Eheschließungsdaten genommen.

Wer sich sein eigenes Traum-Kennzeichen bei der nächsten Kfz-Anmeldung sichern möchte, kann das vorab online, telefonisch oder persönlich für 2,60 Euro erledigen. Wer nun allerdings auf ein freies Kennzeichen „DO-PE 69“ spekuliert, der muss enttäuscht werden – das ist bereits vergeben.

Ihre Autoren
Redaktion Dortmund
Kevin Kindel, geboren 1991 in Dortmund, seit 2009 als Journalist tätig, hat in Bremen und in Schweden Journalistik und Kommunikation studiert.
Zur Autorenseite
Kevin Kindel
Redaktion Dortmund
1987 geboren und seit 2012 bei Lensing Media. Ende 2016 ist der Bochumer Junge in Dortmund angekommen - wo er Ihr täglicher Begleiter sein möchte.
Zur Autorenseite
Michael Nickel

Ahaus, Heek und Legden am Abend

Täglich um 18:30 Uhr berichten unsere Redakteure für Sie im Newsletter über die wichtigsten Ereignisse des Tages.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.

Lesen Sie jetzt