Statistik veröffentlicht

Raucherquote in Dortmund ist höher als der NRW-Durchschnitt

Die AOK hat Statistiken zum Rauchverhalten der Dortmunder veröffentlicht. Sie geben Aufschluss darüber, wie viele Dortmunder in etwa rauchen - und ob es mehr Männer oder Frauen sind.
Rund 15 Prozent aller Rauchen haben laut AOK 2019 versucht ein „Rauchstop" © AOK/hfr.

Beinahe jeder vierte in Dortmund raucht. Genau genommen sind es „23,7 Prozent der Bevölkerung“. Das hat eine Mikrozensus-Auswertung des statistischen Bundesamtes von Statistiken der AOK Nordwest zum Rauchverhalten der Dortmunder aus dem Jahr 2017 ergeben, die jetzt veröffentlich wurde.

Damit ist Dortmund knapp über dem Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen (22,6 Prozent). Außerdem teilte die AOK mit, dass besonders die Dortmunder Männer von der Sucht betroffen sind.

Rauchen verantwortlich für rund 13 Prozent der Todesfälle

So geht aus der Statistik hervor, dass 26,9 Prozent der Männer und „nur“ 20,6 Prozent der Frauen in Dortmund rauchen. Angesichts von 127.000 Todesfällen bundesweit, die auf den Konsum von Tabak zurückzuführen sind, immerhin 13,3 Prozent aller Todesfälle, ruft die AOK dazu auf „für die Vorteile des Nichtrauchens zu werben“.

Allein 2019 haben 15 Prozent aller Rauchenden, so Jörg Kock, Serviceregionsleiter der AOK Nordwest, versucht „einen Rauchstopp“ einzulegen. Insgesamt habe die Mehrheit aller Raucher schon mindestens einmal versucht aufzuhören.

Kock sagt außerdem über das Rauchen: „Es gibt dem Alltag eine Struktur, dient dem Stressabbau oder spielt bei sozialen Kontakten eine wichtige Rolle. Für diese Funktionen müssen für einen langfristigen Rauchstopp Alternativen gefunden werden.“

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