Der Demozug startete mit rund 90 Minuten Verspätung. © Wittland
Straßenfest am Friedensplatz

Re-Live: CSD-Demo startete mit Schwierigkeiten und guter Stimmung

Der 23. Christopher Street Day wird in Dortmund gefeiert. Von Beginn an war die Stimmung gut, doch die Demonstration startete mit einigen Schwierigkeiten. Wir waren Live vor Ort.

Am Samstag (11.9) soll es bunt werden in der Dortmunder Innenstadt: Der 23. Christopher Street Day wird mit einer Demonstration und einigen Programmpunkten gefeiert.

Um 12 Uhr soll sich der Demozug am nördlichen Eingang des Hauptbahnhofes in Bewegung setzen, über die Nordstadt, den Wall und die Kampstraße geht es dann zum Friedensplatz. Die gesamte Route der Demonstration finden Sie hier.

Der Höhepunkt des CSD soll ein Straßenfest mit Infomeile, Show- und Bühnenprogramm sein. Wir berichten ab 12 Uhr Live.

Update: 14.40 Uhr: Straßenfest auf dem Friedensplatz beginnt

Wir beenden an dieser Stelle unsere Live-Berichterstattung – das Programm des Dortmunder CSDs sieht aber noch einige Auftritte, Diskussionen, Musik und Parties vor, bis in die Abendstunden hinein. Zudem wurden verschiedene Stände von Initiativen und Parteien aufgebaut und auch der Dortmunder Impfbus ist vor Ort.

Auch der Impfbus steht auf dem Dortmunder Friedensplatz.
Auch der Impfbus steht auf dem Dortmunder Friedensplatz. © Wittland © Wittland

Nach Angaben der Polizei sind bis zu 3200 Menschen beim Dortmunder CSD 2021 mitgelaufen – Zwischenfälle gab es bislang keine.

Update 14.20 Uhr: Demonstration erreicht den Friedensplatz

Nach fast einer Stunde erreicht der Zug sein Ziel: Den Dortmunder Friedensplatz. Hier wurde eine Infomeile aufgebaut und ein Show- und Musikprogramm soll den Teilnehmern weiter einheizen.

Fotostrecke

Impressionen vom CSD in Dortmund 2021

Update 14.15 Uhr: CSD in den sozialen Netzwerken

Auch auf Twitter oder Instagram teilen viele Dortmunderinnen und Dortmunder Fotos und Videos von der Demonstration.

Update 14 Uhr: CSD zieht über den Westenhellweg durch die Innenstadt

Mittlerweile sind die ersten Teilnehmer schon in der Dortmunder City angelangt – der Zug biegt auf den Westenhellweg ab. Viele Passanten bleiben stehen und machen Videos von den bunten CSD-Teilnehmern.

Die Demonstration zieht durch die Dortmunder City.
Die Demonstration zieht durch die Dortmunder City. © Wittland © Wittland

Der Christopher Street Day wird übrigens gefeiert, um an einen Aufstand von 1969 zu erinnern. Damals wehrten sich queere Besucher der Bar “Stonewall Inn” in der New Yorker Christopher Street gegen gewalttätige Polizeirazzien.

Update: 13.45 Uhr: Geänderte Route wegen Verspätung

Anders als ursprünglich geplant, wird die Demonstration wegen der Verspätung direkt auf den Wall geleitet. Unser Reporter berichtet von ausgelassener Stimmung und einem mehrere hundert Meter langen Demozug.

Der Demozug erstreckt sich auf mehrere hundert Meter.
Der Demozug erstreckt sich auf mehrere hundert Meter. © Wittland © Wittland

„1,2,3,4 freier leben wollen wir, 5,6,7,8 jetzt ergreifen wir die Macht“ wird vom Lautsprecherwagen gerufen, um an die politische Dimension des CSD zu erinnern: Es gehe um gleiche Rechte für alle Menschen, unabhängig ihrer sexuellen Identität und ein Selbstbestimmtes Leben für queere Menschen.

Update 13.35 Uhr: CSD-Zug am Hauptbahnhof gestartet

Mit rund 90 Minuten Verspätung setzt sich die Demonstration am Hauptbahnhof in Bewegung. Zunächst werden die Teilnehmer in die Nordstadt laufen, anschließend geht es über den Wall auf die Kampfstraße und den Friedensplatz.

Update 13.30 Uhr: Demonstrationszug bald startbereit

Mittlerweile ist der Lautsprecherwagen eingetroffen, der Zug wird sich also bald in Bewegung setzen. Die Polizei erinnert unterdessen mit Durchsagen an die Maskenpflicht. Der Großteil der Teilnehmer scheint sich allerdings ohnehin an die Hygiene-Vorgaben zu halten.

Viele Teilnehmer nutzen auch ihre Masken für die Regenbogen-Botschaft.
Viele Teilnehmer nutzen auch ihre Masken für die Regenbogen-Botschaft. © Wittland © Wittland

Update 12.45 Uhr: Mittlerweile rund 2000 Teilnehmer

Der Demozug verspätet sich weiter, aber die Stimmung ist recht ausgelassen, wie unser Reporter vom Bahnhof berichtet. Die Polizei schätzt, dass mittlerweile zwischen 2000 und 2200 Teilnehmer am Nordeingang warten. Einige von ihnen sind sogar aus Hessen angereist, um heute in Dortmund am CSD teilzunehmen:

Update 12.15 Uhr: Der Demonstrationszug verspätet sich

Einer der Organisatoren erklärt, dass der Technikwagen in einen Verkehrsunfall verwickelt war und sich deswegen der Beginn der Demonstration um mindestens eine halbe Stunde verspätet.

Insgesamt rechnen die Veranstalter mit 2000 Menschen die den Zug begleiten werden, am Bahnhof vor Ort sind momentan aber erst mehrere hundert Personen.

Paul Klammer, der den diesjährigen CSD mit organisiert hat, erklärt unserem Reporter vor Ort, Lukas Wittland, warum der Demozug verspätet starten wird und warum heute überhaupt demonstriert wird:

Update 12 Uhr: Der Hauptbahnhof ist bereits bunt

Gleich soll der Demonstrationszug starten und der Dortmunder Hauptbahnhof präsentiert sich schon mal bunt:

Vor dem Bahnhof haben sich schon viele Menschen mit Regenbogenflaggen versammelt. Auch im Hauptbahnhof sind viele Flaggen zu sehen.

Vor dem Hauptbahnhof haben sich schon viele Menschen mit Flaggen versammelt.
Vor dem Hauptbahnhof haben sich schon viele Menschen mit Flaggen versammelt. © Wittland © Wittland
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Als gebürtiger Dortmunder bin ich großer Fan der ehrlich-direkten Ruhrpott-Mentalität. Nach meinem journalistischen Start in der Dortmunder Stadtredaktion, schreibe ich mich gerade als Volontär durch die Redaktionen in der Region.
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Lukas Wittland
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