Reinigungstrupps entfernen Farbschmierereien – Möllerbrücke ist wieder sauber

Unerwünschte Graffiti

In der gesamten Stadt sind regelmäßig Reinigungstrupps unterwegs, um Schmierereien an öffentlichen Bauten zu beseitigen. Dabei treffen sie Vorkehrungen, die das künftig leichter machen.

Kreuzviertel

, 04.03.2020, 17:04 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Möllerbrücke wurde von Schmierereien befreit.

Die Möllerbrücke wurde von Schmierereien befreit. © Schaper

Mit Spezialgeräten rückten Reinigungskräfte Anfang März der Möllerbrücke im Kreuzviertel zu Leibe. Gesäubert wurden die Seitenmauern.

Das Mauerwerk aus Naturstein war durch großflächige Farbsprühereien verschandelt. Kein Einzelfall. Unerwünschte Graffiti und Schriftzüge oder Buchstaben – sogenannte Tags – tauchen überall auf an privaten wie öffentlichen Gebäuden auf.

Der Aufwand für die Beseitigung der Sprühfarben ist groß.

Der Aufwand für die Beseitigung der Sprühfarben ist groß. © Schaper

„Graffiti und Aufkleber im öffentlich Raum sind ein ständig wiederkehrendes Problem, das im gesamten Dortmunder Stadtgebiet anzutreffen ist“, bestätigt Stadtsprecher Christian Schön. „Spielgeräte, Stadtmobiliar, Beschilderungen, Brücken und Tunnel müssen immer wieder gereinigt werden.“

Der Aufwand hänge unter anderem stark von der Untergrundbeschaffenheit ab. „Glatte Flächen lassen sich besser reinigen als grob-porige Oberflächen.“ Der Sandstein auf der Brücke gehört damit zu den schwierigen Fällen.

Farbsprüher werden zur Kasse gebeten

Die Aufwendungen für die Beseitigung von Graffiti und Aufklebern betrugen in 2019 rund 125.000 Euro, teilt die Stadt mit. Sofern ein Verursacher ermittelt werden kann, stellt die Stadt Strafanzeige und nimmt diesen in Regress.

Bei Neubauten und Bauwerksanierungen im öffentlichen Raum werden Oberflächen oder Anstriche verwendet, die das Entfernen von Graffiti und Aufklebern erleichtern.

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