Seit dem Beginn der Sommerferien treten in Dortmund deutlich mehr positive Corona-Fälle unter Reiserückkehrern auf. © dpa
Urlaubsländer

Reiserückkehrer: Woher kommen meisten Corona-Infektionen nach Dortmund?

Reiserückkehrer machen seit Ferienbeginn einen großen Anteil der Neuinfektionen in Dortmund aus. Nun verrät die Stadt, auf welche Urlaubsländer die meisten Fälle zurückzuführen sind.

Der Anteil der Reiserückkehrer an den in Dortmund gemeldeten Corona-Neuinfektionen ist mit dem Beginn der Sommerferien deutlich gestiegen. Das bestätigt die Stadt auf Anfrage unserer Redaktion. Sie kommen dabei meist aus beliebten Urlaubsländern.

Die Mehrzahl der positiv getesteten Personen seien im Erfassungszeitraum zwischen dem 3. Juli und vergangenen Sonntag (1.8.) aus folgenden Urlaubsländern nach Dortmund eingereist: Türkei, Spanien, Griechenland, Niederlande und Russland.

Die Länder Spanien, Niederlande und Russland wurden mittlerweile als „Hochrisikogebiete“ eingestuft.

145 Neuinfektionen durch Einreisende seit Ferienbeginn

Insgesamt habe das Gesundheitsamt in den bisherigen Sommerferien (Erfassungszeitraum: 3. Juli bis 1. August) 145 Neuinfektionen auf Einreisende zurückgeführt.

Davon wurden 127 Fälle seit dem 12. Juli festgestellt. Dieses Datum hebt Stadt-Sprecherin Katrin Pinetzki hervor, weil dann die ersten Urlauber zurückgekommen seien, die mit Beginn der Ferien verreist sind.

Zwischen dem 12. Juli und 1. August haben der Stadt zufolge die Reiserückkehrer einen Anteil von 44,3 Prozent an den Corona-Neuinfektionen ausgemacht (291 Infektionen insgesamt). „In den Monaten zuvor gab es nur Einzelfälle unter den Reiserückkehrern“, sagt Stadt-Sprecherin Katrin Pinetzki.

Seit vergangenen Sonntag gelten für Urlauber verschärfte Einreise-Regeln – unter anderem eine Nachweispflicht für alle Einreisenden, unabhängig vom Verkehrsmittel.

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2000 in Heinsberg geboren, seit 2020 als freier Mitarbeiter bei den Ruhr Nachrichten. Ich studiere Journalistik und Politikwissenschaft in Dortmund. Mit 16 Jahren habe ich meine ersten Erfahrungen im Lokaljournalismus gemacht - und dort fühle ich mich zuhause.
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Nick Kaspers

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