Unter NSDAP-Kreisleiter Friedrich Hesseldieck wurde der Antisemitismus in Dortmund ab 1936 angefacht. © Stadtarchiv Dortmund/Grafik Verena Hasken
9. November

„Reißt ab den Judentempel!“ Das Schicksal der Dortmunder Synagoge – NSDAP-Chef vor Gericht

Die Dortmunder Synagoge fiel den Nazis schon kurz vor den Novemberpogromen 1938 zum Opfer. Verantwortlich war Dortmunds oberster Nazi Friedrich Hesseldieck. All seine Taten bleiben ungesühnt.

Friedrich Hesseldieck ist von 1936 bis 1940 Dortmunds oberster Nazi. Er sät den Judenhass und sorgt für den Abriss der Synagoge. Den Gerichtssaal verlässt er nach dem Krieg als freier Mann.

Hesseldiecks Verhaftung im Jahr 1949

Verbrechen gegen die Menschlichkeit

Trägt Hesseldieck die Hauptverantwortung?

Voller Angst stimmt der Gemeinde-Vorstand dem Verkauf zu

Seite an Seite mit Rudolf Heß

Persönliche Differenzen mit Hitlers Sekretär Martin Bormann

Hesseldieck stellt sich als „der gute Nazi“ dar

Lebensgefahr in der Synagoge

Die SA konfisziert die Kaufsumme

Das Schwurgericht zweifelt die Aussagen der Zeugen an

„Keine individuelle Schuld des Angeklagten“

Hesseldieck lebt ein langes Leben

„Hesseldieck war ein Organisator der Gewalt“

Die Dortmunder Synagoge in Bildern

800.000 Mark Entschädigung

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Ich bin Journalist geworden, weil mich die tägliche Herausforderung reizt. Während die Waschmittel-Branche von einem guten Produkt über Jahre profitieren kann, müssen Journalisten ihre Medien jeden Tag neu erfinden.
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Oliver Volmerich, Jahrgang 1966, Ur-Dortmunder, Bergmannssohn, Diplom-Journalist, Buchautor und seit 1994 Redakteur in der Stadtredaktion Dortmund der Ruhr Nachrichten. Hier kümmert er sich vor allem um Kommunalpolitik, Stadtplanung, Stadtgeschichte und vieles andere, was die Stadt bewegt.
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