Wie sehr nervt die Parkplatz-Suche beim Rewe an der B54 in Brechten?

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Zu wenige Parkplätze, Staus zu Stoßzeiten – und ein Neubaugebiet, das die Situation noch verschlimmert. Wie sehr nervt der Parkplatz des Rewe-Marktes in Brechten? Stimmen Sie hier ab!

Brechten

, 30.01.2020, 16:47 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die Parkplatzsituation beim Rewe in Brechten bleibt prekär.

Die Parkplatzsituation beim Rewe in Brechten bleibt prekär. © Julian Reimann

Dicht stehende Fahrzeuge, suchende Kunden, kleine Staus zu Stoßzeiten: Die Parkplatzsituation am Rewe Tober gestaltet sich seit Jahren schwierig. Mehrmals kamen in der Vergangenheit Vorschläge auf, bei Ortsterminen sollten Verbesserungen thematisiert werden. Geändert hat sich bis heute allerdings nichts.

„Ich muss zugeben, ich habe mittlerweile die Flinte ins Korn geworfen“, sagt Rewe-Geschäftsführer Ralf Hansmeier auf Anfrage. In seinen Worten schwingt wegen der zahlreichen gescheiterten Vorschläge ein wenig Resignation mit. „Es liegt an der Politik, etwas zu verändern.“

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Dass sich die Parkplatzsituation jedoch nicht so einfach verbessern lässt, gesteht Hansmeier ein. „Richtung Schallschutzwand könnte man höchstes ein paar Stellplätze anbauen.

Dort, wo die Bushaltestelle hätte hin verlegt werden müssen, stehen nun aber Container.“ Andere Möglichkeiten wie der Grünstreifen neben der A2 oder die Stelle, an der die Pappeln stehen, seien bereits anderweitig eingeplant.

Situation am Rewe seit Jahren prekär

Die schwierige Umsetzung neuer Parkflächen ist auch für die Bezirks-Politik ein Dilemma. „Es gab immer mal wieder Ideen, wie man mehr Parkplätze schaffen kann. Die wurden aber alle verworfen“, sagt Petra Frommeyer, Fraktionsvorsitzende der CDU und stellvertretende Bezirksbürgermeisterin. „Die Situation auf dem Rewe-Parkplatz ist prekär, und das schon seit Jahren.“

Der Rewe Tober gilt als Haupteinkaufszentrum in Brechten. Durch die Erschließung der Brechtener Heide könnte die Zahl der Kunden in Zukunft noch wachsen.

Der Rewe Tober gilt als Haupteinkaufszentrum in Brechten. Durch die Erschließung der Brechtener Heide könnte die Zahl der Kunden in Zukunft noch wachsen. © Julian Reimann

Das Hauptproblem sei der fehlende Platz, um mehr Park-Optionen anzubieten. Die einzig sinnvolle Möglichkeit, so Frommeyer, sei eine Schaffung von Parkplätzen gegenüber der Einfahrt. Dabei handelt es sich um die vorgeschlagene Lösung, bei der die Bushaltestelle verlegt werden müsste. Aber: „Das würde vielleicht fünf, sechs zusätzliche Stellplätze schaffen.“

Wachsende Kundenzahlen durch die Brechtener Heide

Ob das die Situation auf Dauer entschärfen würde, ist zumindest fragwürdig. Durch die Erschließung der Brechtener Heide wächst der Kreis der potenziellen Kunden, die beim Rewe Tober einkaufen und dort auch parken wollen. Das sieht auch Ralf Hansmeier so: „Natürlich hat sich die Zahl der Kunden durch das Neubaugebiet erhöht.“

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Unzufriedenheit bei den Kunden habe man aber auch schon in den Jahren zuvor wahrgenommen, so Hansmeier. „In unseren jährlichen Kundenbefragungen taucht das Thema immer wieder auf.“ Gerade zu Stoßzeiten gebe es ab und zu Kunden, die „eher mal weg fahren“, weil sie keinen Parkplatz finden. Da keine Verbesserung der Parkplatzsituation in Sicht ist, wird sich daran wohl so schnell nichts ändern.

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