Riesige Baugrube am Dorneywald: Hochwasser-Schutz nimmt Formen an

Überflutungsschutz

Von der Wiese am Dorneywald in Oespel ist nicht mehr viel übrig. Eine große Baugrube und Erdaushübe sind die Vorboten eines neuen Regenrückhaltebeckens. Hochwasser-Opfer wird es freuen.

Oespel, Kley

, 13.01.2020, 17:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Riesige Baugrube am Dorneywald: Hochwasser-Schutz nimmt Formen an

Nördlich des Mahnmals am Dorneywald in Oespel wird gerade ein Regenrückhaltebecken gebaut. © Beate Dönnewald

Seit einigen Tagen wütet ein Bagger am Dorneywald in Oespel: Auf der Wiese am Mahnmal an der Hedwigstraße entsteht ein neues Regenrückhaltebecken, das die Anwohner vor zukünftigen Hochwasser-Ereignissen besser schützen soll.

Das neue Becken wird ein Fassungsvermögen von rund 190 Kubikmetern haben. 190 Kubikmeter entsprechen 190.000 Liter Wasser. Hinzu kommen noch rund 90 Kubikmeter auf dem benachbarten Bolzplatz am Spielplatz, der als sogenannte Notüberlauf-Fläche bereits mit niedrigen Erdwällen und Drainagen ausgestattet wurde.

Arbeiten für Hochwasserschutz sollen im ersten Quartal 2020 beendet werden

Im neuen Regenrückhaltebecken soll sich laut Dr. Christian Falk, dem Technischen Betriebsleiter im Eigenbetrieb Stadtentwässerung Dortmund, das wild abfließende Niederschlagswasser sammeln. „Dieses Wasser wird zukünftig durch bauliche Veränderungen dem Regenrückhaltebecken zugeführt, um so den Abfluss auf die Straßenfläche zu unterbinden“, sagt Christian Falk.

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Komplettiert wird der Hochwasserschutz am Dorneywald durch umfangreiche Arbeiten südlich des Schulzentrums in Kley. Dort wird unter anderem ein bestehendes Rückhaltebecken vergrößert und erhält einen Ablaufgraben zu den drei bereits vorhandenen Rückhaltebecken östlich des Schulzentrums.

Die Arbeiten sollen, sofern das Wetter mitspielt, im ersten Quartal 2020 abgeschlossen werden.

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