Rote Markierungen an Bäumen im Westpark beunruhigen Spaziergänger und Anwohner

Westpark

Bestürzt stellen Anwohner und Spaziergänger fest, dass im und um den Westpark Rodungsarbeiten stattfinden. Sind viele der alten Bäume zur Fällung freigegeben? Wir haben nachgefragt.

von Jonas Maximilian Wenz, Uwe von Schirp

Unionviertel

, 16.03.2019, 11:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Rote Punkte an vielen alten Baumstämmen im Westpark sorgen die Anwohner. Sie fürchten, dass die Bäume gefällt werden könnten.

Rote Punkte an vielen alten Baumstämmen im Westpark sorgen die Anwohner. Sie fürchten, dass die Bäume gefällt werden könnten. © Uwe von Schirp

Parkbesucher und Anwohner sind erschreckt über fortschreitende Rodungsarbeiten im und um den Dortmunder Westpark. Viele der Büsche seien bereits sehr weit heruntergeschnitten, einige Bäume gefällt und viele weitere zur Fällung markiert.

Für die Anwohner ist die Rodung des Baumbestandes beängstigend und löst bei dem Einen oder Anderen Unverständnis aus. Grund dafür sind rote Punkte, die an einer Vielzahl älterer Baumstämme ins Auge fallen.

Strauchschnitt beseitigte Angsträume an den Hauptwegen

Doch die Stadt Dortmund gibt Entwarnung. „Die roten Punkte bedeuten nur, dass der Baum kontrolliert wurde und gegebenenfalls eine Kronenpflege durchgeführt wird“, schreibt Stadtsprecher Michael Meinders auf Anfrage. „Baumfällungen erfolgen grundsätzlich nur aus Verkehrssicherheitsgründen. Das ‚auf den Stock setzen‘ von Sträuchern dient der Regeneration vergreister Exemplare.“ Der Rückschnitt rege zu neuem Wuchs an. Ob und wieviele Bäume letztendlich gefällt werden müssen, will die Stadtverwaltung noch mitteilen.

Meinders weist ferner darauf hin, dass an „einigen Ecken“ hohe Sträucher an den Hauptwegen zu Angsträumen geführt hätten. „Deshalb gab es auch schon viele positive Rückmeldungen für die Schnitt- und teilweise Rodungsmaßnahmen.“ Sie seien für die Qualitätsverbesserung des Parks notwendig.

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