Rothe Erde investiert 40 Mio. Euro

DORTMUND Volle Auftragsbücher machen es möglich: Die Firma Rothe Erde will ausbauen. Seit 1855 produziert das Unternehmen an der Tremoniastraße in der westlichen Innenstadt. Für eine neue Walzwerklinie soll nun das Werksgelände erweitert werden.

von Von Achim Roggendorf

, 23.01.2008, 07:29 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Ringwalzwerk Rothe Erde an der Tremoniastraße wird ausgebaut. 40 Mio. € nimmt die ThyssenKrupp-Tochter dafür in die Hand; rund 30 neue Arbeitsplätze sollen entstehen.

Das Ringwalzwerk Rothe Erde an der Tremoniastraße wird ausgebaut. 40 Mio. € nimmt die ThyssenKrupp-Tochter dafür in die Hand; rund 30 neue Arbeitsplätze sollen entstehen.

40 Mio. Euro will die ThyssenKrupp-Tochter dafür in die Hand nehmen. Eine Investition, die nicht nur die bestehenden rund 900 Arbeitsplätze sichern würde, darunter 90 Ausbildungsplätze. Es könnten auch 30 neue Jobs entstehen. Für die Verwirklichung der Ausbaupläne braucht der weltweit größte Hersteller von Großwälzlagern (wie Kugel-, Rollendrehverbindungen, Drahtwälzlager) und nahtlos gewalzten Ringen aus Stahl und Nichteisen-Metallen mehr Fläche. Im Gespräch: der nördliche Teil der Tremoniastraße.

Die Firma Rothe Erde steht dabei mächtig unter Zeitdruck. Denn der Produktionsdruck ist hoch. So konnte die Geschäftsführung zuletzt mehrere größere Aufträge an Land ziehen. Und das „im internen Konkurrenzkampf der europäischen Standorte“, wie es heißt. Um am Ende nicht mit leeren Händen dazustehen, soll die Produktion so schnell wie möglich erweitert werden. Idealerweise bis Mitte des Jahres.

Dass setzt aber grünes Licht von Politik und Verwaltung voraus. Dabei geht es auch um zusätzlichen Verkehrslärm für die Anwohner der Kuithanstraße. Auch ist für die Betriebserweiterung eine entsprechende Genehmigung nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz erforderlich. Fragen, mit denen sich zunächst die Bezirksvertretung Innenstadt-West am 30. Januar beschäftigt.

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