Rudelgucken auf dem Friedensplatz kostet Eintritt

Fußball-EM

Dortmund bekommt zur Fußball-Europameisterschaft nun endgültig sein Public Viewing auf dem Friedensplatz. Das bestätigte Patrick Arens vom Schaustellerverein Rote Erde auf Anfrage unserer Redaktion. Allerdings gibt es für die Fans des Rudelguckens eine Einschränkung: Sie müssen Eintritt zahlen - wir verraten, wie viel.

DORTMUND

, 20.04.2016, 01:49 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der ganze Friedensplatz in Schwarz-rot-gold - so sah das 2014 beim Endspiel der Weltmeisterschaft aus.

Der ganze Friedensplatz in Schwarz-rot-gold - so sah das 2014 beim Endspiel der Weltmeisterschaft aus.

„Vorbehaltlich aller Genehmigungen wird es das Public Viewing geben“, sagte Patrick Arens. Zehntausende Fußball-Fans können also wieder mit der deutschen Mannschaft gemeinsam auf dem Friedensplatz mitfiebern. Erstmals müssen die Besucher allerdings Eintritt zahlen. Die Veranstalter hatten sich bemüht, Hyundai-Kia, offizieller Automobil-Partner der Uefa Europameisterschaft in Frankreich, als Hauptsponsor für das Rudelgucken zu gewinnen - das ist nicht gelungen.

Zwar gibt es noch einige andere Sponsoren, die ihre Unterstützung zugesagt haben. Deren Geld reicht aber nicht aus, um den Eintritt zu umgehen. Allein durch das Sicherheitskonzept entstehen hohe Kosten. Der Eintritt wird bei 3 Euro liegen, sagt Patrick Arens. Karten sollen im Vorverkauf erworben werden können, weitere Details dazu sollen bald folgen.

Übertragen werden auf der 65 Quadratmeter großen Leinwand auf dem Friedensplatz die deutschen Spiele in der Vorrunde und die K.O.-Partien. Los geht’s am 12. Juni (Sonntag) mit dem Spiel Deutschland-Ukraine.

Programm drum herum wird's nicht allzu viel geben - "nur ein bisschen Musik", sagt Arens. "Die Leute kommen, um Fußball zu gucken." Live-Auftritte von Bands seien daher nicht nötig, ein paar Fußball-Lieder würden den Meisten reichen. 

Lesen Sie jetzt