Rückblick, Ausblick, grillen – mittelalterliche Leut trafen sich ganz ohne Gewand

Mengeder Gaudium

Nach dem Gaudium ist vor dem Gaudium. Zwei Monate nach Ende des mittelalterlichen Heerlagers im Mengeder Volksgarten ziehen die Organisatoren Bilanz und blicken nach vorn.

Mengede

, 08.08.2019, 06:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Rückblick, Ausblick, grillen – mittelalterliche Leut trafen sich ganz ohne Gewand

Weitgehend in einheitlichen T-Shirts, aber ohne mittelalterliche Gewandung trafen sich Organisatoren und ehrenamtliche Helfer des Mengeder Gaudiums zu Rückblick und Ausblick. © privat

Zwei Monate nach Ende des 12. Mittelalterlich Gaudiums zogen Organisatoren und ehrenamtliche Helfer Bilanz und blickten nach vorn. Viele von ihnen trafen sich in einem Mengeder Privatgarten und ließen das Gaudium nochmals Revue passieren. Im Fokus der Manöverkritik stand die Baustelle im Mengeder Volksgarten. Sie war Ende Mai zwar unterbrochen, bedeutete für das Team um Detlef und Erika Huß jedoch Mehrarbeit.

Unter anderem mussten wegen des Baus neuer Strom-, Frischwasser- und Abwasserleitungen Provisorien für die vier mittelalterlichen Markttage her. „Wenn die Baustelle im nächsten Jahr verschwunden ist, haben wir diese Arbeit nicht mehr“, sagt Detlef Huß im Gespräch mit dieser Redaktion.

Modernes T-Shirt statt mittelalterlichem Gewand

Denn eines ist klar: Das 13. Mengede Mittelalterlich Gaudium findet vom 11. bis 14. Juni 2020 statt. „Der Rahmen bleibt so wie er ist“, versichert Huß. Beim Nachtreffen ging es denn auch eher um organisatorische Details.

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Und um neuzeitliche Genüsse – bei deftigen Grillspezialitäten und kühlem Pils. „Gemeinsam für solch einen Markt zu werkeln und einige Urlaubstage zu opfern - verbindet noch mehr und fördert neue Freundschaften.“ Und die pflegen die Mittelalter-Fans auch ganz ohne Gewand – viele von ihnen aber in einheitlichen schwarzen T-Shirts. Auch das ein Zeichen der Gemeinschaft.

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