Ruhrhochdeutsch geht in die dritte Runde

Wochen-Special

Die gute Laune ist schon da. Gute vier Monate vor Beginn des Ruhrhochdeutsch-Festivals am 29. Juni stellten die Kabarettisten Lioba Albus und Bruno „Günna“ Knust mit Festival-Leiter Horst Hanke-Lindemann am Montag das Programm vor. Und juxten sich schon mal warm.

DORTMUND

12.03.2012, 19:17 Uhr / Lesedauer: 1 min
Wollen auch in diesem Jahr wieder zu einer Auslastung von 86 Prozent beitragen: Lioba Albus und Bruno »Günna« Knust auf dem Tisch im Konferenzraum vom Ruhrhochdeutsch-Sponsor Sparkasse. Die Brille gehört übrigens Lioba Albus.

Wollen auch in diesem Jahr wieder zu einer Auslastung von 86 Prozent beitragen: Lioba Albus und Bruno »Günna« Knust auf dem Tisch im Konferenzraum vom Ruhrhochdeutsch-Sponsor Sparkasse. Die Brille gehört übrigens Lioba Albus.

Der hat noch mehr auf der Pfanne. Im „Bullezeirevier“ ab 17. September will er aus dem Polizei-Nähkästchen plaudern. Allein die Sprache sei eine Goldgrube, wenn Beamte von „Hilopers“ (hilflosen Personen) reden oder einen Sturzbetrunkenen als „nicht mehr aktivierbare Person“ identifizieren. Vom Dortmunder Tatort erzählt er auch: „Genau meine Wunsch-Arbeitszeiten, am Anfang ein Mord, dann passiert 70 Minuten gar nichts und am Ende löst sich alles von alleine auf.“ Die anderen Wochentags-Specials bleiben auch: Montags Currywurst und Bier mit Leuten wie Fred Ape, Björn Jung, Carsten Höfer für 15 Euro, dienstags „Der Bauch lacht mit“ mit Franziska Mense-Moritz und Siegfried & Roy mit Menü und Wein für 39 Euro.

Die großen Namen kommen am Wochenende: Frank Goosen, Richard Rogler, Jürgen Becker, Henning Venske, Wilfried Schmickler, Jochen Malmsheimer, Fritz Eckenga, Uta Rotermund, Hennes Bender und viele mehr. Hanke-Lindemann: „Das ist das größte Kabarettfestival im deutschsprachigen Raum.“ Knust: „Zumindest im ruhrhochdeutschsprachigen Raum.“ Stadt-Kämmerer Jörg Stüdemann hatte auch noch einen: Er habe den Finanz-Ausschuss dazu verdonnert, nur noch Ruhrhochdeutsch zu sprechen: „Seitdem sind die Sitzungen viel sinnvoller geworden.“ Die 120 000 Euro Unterstützung der Stadt begründete er wieder ernst: „Die Macher haben hier etwas Außergewöhnliches geschaffen.“   

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