Bestatter müssen besondere Sicherheitsvorkehrungen treffen, wenn sie mit gestorbenen Covid-Patienten umgehen. © dpa
Sterbezahlen

Rund jeder 7. im Dezember gestorbene Dortmunder hatte Covid-19

Im Dezember sind in Dortmund 621 Einwohner gestorben. 85 von ihnen zählt das Robert-Koch-Institut als Covid-Tote. Damit ist ihr Anteil deutlich höher als in jedem bisherigen Monat.

Insgesamt sind im vergangenen Jahr 7153 Dortmunder gestorben, wie die Stadtverwaltung mitteilt. Bei Betrachtung der einzelnen Monate fallen dabei deutliche Schwankungen auf.

Den größten Ausreißer bei den Sterbezahlen bildet der Januar, weil dort erfahrungsgemäß noch einige Nachmeldungen des Vorjahres enthalten sind, wie Stadtsprecher Maximilian Löchter erklärt. Bei den anderen Monaten schwanken die Zahlen aber zwischen 531 Toten im Juni und 642 Gestorbenen im November – immerhin ein Unterschied von 17 Prozent.

Obwohl es im Dezember 2020 mit Abstand die meisten Corona-Toten in Dortmund gab (85), ist die Gesamtzahl der Gestorbenen im Vergleich zum Vormonat leicht zurückgegangen (621). Auffällig ist dabei, dass fast jeder siebte Todesfall im Dezember mit dem Coronavirus infiziert war. Das Robert-Koch-Institut zählt dabei auch diejenigen Toten, die nicht ursächlich an Covid-19 gestorben sind.

Wieder 42 Covid-Todesfälle bis zur Monatsmitte

Bis zum 15. Januar hat es laut Robert-Koch-Institut in diesem Monat bereits 42 Covid-Tote in Dortmund gegeben. Bleibt der Trend stabil, steuert der Wert also wieder auf 85 Opfer des Coronavirus innerhalb eines Monats zu. Bis zum November hat es nie mehr als 6 Covid-Tote pro Monat in Dortmund gegeben.

Über den Autor
Redaktion Dortmund
Kevin Kindel, geboren 1991 in Dortmund, seit 2009 als Journalist tätig, hat in Bremen und in Schweden Journalistik und Kommunikation studiert.
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