"Salzkönig" lässt wieder LKW und den Euro rollen

Streugut-Branche

Adrian Turcu, der Salzkönig aus dem Dortmunder Stadtteil Loh, vermutet hinter dem Feuerwehr-Einsatz in der vergangenen Woche einen Denunzianten. Zugleich erweitert der Herr der Salzpaletten sein Imperium.

LOH

04.10.2011, 11:41 Uhr / Lesedauer: 1 min

Turcu vermutet hinter diesem Einsatz einen üblen Konkurrenten, der ihm das Geschäft vermiesen wolle. "Aber das lasse ich mir nicht gefallen", sagt der "Salzkönig" gestern in Rumänien, "sobald der Name feststeht - ich bekomme das heraus -, prüfen wir rechtliche Schritte." Schon in der ersten Saison seines Salzgeschäfts, im Winter 2009 / 2010, habe er "Konkurrenten" abschütteln müssen - darunter die ukrainische Mafia. Zuversichtlich blickt der Geschäftsmann in die Zukunft. Mit der "Salzkönig GmbH & Co. KG" wolle er nicht nur Streusalz verkaufen, sondern den Menschen auch Gutes tun. In der Saline in Rumänien, deren Ort er aus Sicherheitsgründen nicht genau nennt, will Adrian Turcu Patienten mit Atemwegserkrankungen heilen lassen.

Ärger hatte Turcu im vorletzten Winter wegen seiner Salzpartys an der Tankstelle im Loh und im Holzener Gewerbegebiet bekommen. In Schwerte will er das Konzept jetzt professionell aufziehen und "Europas größte Salzparty" feiern lassen - "so, wie sich das gehört. Auch mit dem Bürgermeister". In dem alten Eisenbahnausbesserungswerk soll auch die Verpackungslogistik für den Streusalz-Verkauf entstehen.

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