„Schandfleck“ am EKS: U-Bahn-Station muss aufwendig saniert werden

Nahverkehr

Das Erscheinungsbild der U-Bahn-Station am EKS Scharnhorst ist manchen Bürgern ein Dorn im Auge. Doch die Neugestaltung der Fassade ist nur der letzte sichtbare Schritt der Sanierungsarbeiten.

Scharnhorst

, 05.05.2020, 14:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
In der Außenfassade der U-Bahn-Station am EKS sehen manche einen Schandfleck.

In der Außenfassade der U-Bahn-Station am EKS sehen manche einen Schandfleck. © Privat

Das Erscheinungsbild der U-Bahn-Station am Einkaufszentrum (EKS) ist dem Scharnhorster Manfred Mertins ein Dorn im Auge. Bereits vor zwei Jahren seien dort die maroden Fliesen entfernt worden. Seitdem sei nichts geschehen, um das Erscheinungsbild der Station aufzuwerten.

„Ich finde es schade, nicht nur für die Geschäftsleute, sondern für jeden einzelnen Bürger dieses Stadtteils“, sagt Manfred Mertins und ergänzt: „Für die Übergangszeit wäre es allemal besser gewesen, dem Schandfleck einen Farbanstrich zu verleihen.“

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Hierzu teilt das Dortmunder Verkehrsunternehmen DSW21 mit: „Die Haltestelle aus den 1980er-Jahren muss aufwendig und nachhaltig saniert werden, besonders im Bereich der Entwässerung.“ Die Neugestaltung der Fassade sei nur der letzte sichtbare Schritt der Arbeiten.

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Die Planungen seien indes weit fortgeschritten: „Noch in diesem Jahr werden umfangreiche Abdichtungsarbeiten stattfinden, im Mai wird außerdem ein Aufzugsschacht saniert“, so die DSW21.

Weitere Arbeiten sollen 2021 vorgenommen werden. „Alle Zeitplanungen stehen unter dem Vorbehalt, dass die Baufirmen ihre Arbeiten trotz der Einschränkungen durch Corona wie geplant erbringen können.“

Die Sanierung der U-Bahn-Station am EKS werde rund eine halbe Million Euro kosten. Ein Teil davon werde im Rahmen des NRW-Förderprogramms „Erneuerung Kommunale Schiene“ gefördert.

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