Sascha tourt für ein "geiles Auto"

DORTMUND Ein Leben im Laufschritt - zwischen Bühne und Bett, Tonstudio und Taxi. Das führt der Dortmunder Sascha Schmitz, seit sich Ende letzten Jahres sein Traum erfüllte. Er wurde Sänger in der Casting-Band "Room 2012".

von Von Steffi Tenhaven

, 23.01.2008, 18:43 Uhr / Lesedauer: 2 min

Hallo Sascha. Wie fühlt sich dein neues Leben an? Sascha: Mein neues Leben fühlt sich richtig gut an. Es ist ein tolles Gefühl, heute hier und morgen dort zu sein, jeden Tag in einem anderen Hotel aufzuwachen. Außer, dass ich immer noch zu wenig Schlaf bekomme.

Gibt es weitere Nachteile? Sascha: Dadurch, dass ich quer durchs Land reise, kann ich zur Zeit leider auch meine Familie und Freunde nicht sehen.

Verkraftet deine Beziehung die Ferne? Sascha: Doch. Ich telefonieren sehr viel mit meiner Freundin. Und es kommen ja auch mal andere Zeiten. Ich will die Beziehung auf jeden Fall aufrecht erhalten. Aber im Moment müssen wir erstmal für unseren Erfolg hart arbeiten.

Was liegt aktuell an? Sascha: Am Wochenende ist unsere Clubtour zu Ende gegangen. Jetzt folgen noch weitere Auftritte in Shows und im Februar kommt unsere zweite Single "Naughty but nice" heraus. Dann gehen wir auf Promotion-Tour. In Dortmund ist zurzeit leider kein Konzert geplant.

Das hört sich nicht nur nach viel beschäftigt an, sondern auch nach viel verdienend. Der Wunsch nach Geld war ja ein starkes Antriebsmittel, dich bei der Casting-Show "Popstars on stage" durchzubeißen. Was hast du dir denn schon alles geleistet? Sascha: Ich hab' mir für eine Woche einen dicken fetten Mercedes gemietet und bin damit durch die Gegend gefahren. Das war richtig gut. Ich würde mir bald gerne einen schönen Wagen anschaffen. Keinen Super-Luxus-Schlitten, aber schon ein geiles Auto. Außerdem überlege ich, mir eine Eigentumswohnung zu kaufen, in Dortmund oder Umgebung.

Von verschiedener Seite wurden Vorwürfe laut, die Band Room 2012 hätte Songs geklaut. Wie stehst du zu dem Vorwurf? Sascha: Von Klauen kann nicht die Rede sein. Es geht um vier Titel, die eine australische Band veröffentlicht hatte. Room 2012 hat die Rechte daran erworben. Es ist nichts Ungewöhnliches, Songs anderer Gruppen zu covern. Aber als Casting-Band hat man eben extrem viele Neider.

Welches war bisher dein schönstes Bühnenerlebnis? Sascha: Das Konzert zu Silvester am Brandenburger Tor. 1,5 Millionen Menschen, die einem zujubeln. Das war gewaltig. Danach kann es auch eigentlich keine Steigerung mehr geben.

Wie verstehst du dich mit den anderen Sängern bzw. der Sängerin? Sascha: Wir verstehen uns immer noch alle extrem gut. Es gab bis jetzt keinen einzigen Streit. Wir haben super viel Spaß miteinander und wir finden immer noch Sachen, über die wir uns unterhalten können. Obwohl wir 24 Stunden aufeinander hocken. Wir sind wie eine kleine Familie.

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