Kein Warten vor Evinger Saturn – Schal reicht nicht, um Filiale zu betreten

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Der Saturn in Eving hat seit Montag (27.4.) wieder geöffnet. Einen Andrang gab es nicht. Kunden dürfen nur bestimmte Abteilungen betreten – ohne Mundschutz allerdings gar nicht.

von Hendrik Buecker

Eving

, 27.04.2020, 15:55 Uhr / Lesedauer: 2 min

Seit Montag, 27. April, haben die Filialen von Saturn in Dortmund wieder geöffnet. Das hatte das Unternehmen im Vorfeld angekündigt. In Dortmund unterhält der Konzern insgesamt vier Filialen. Auch die in Eving öffnete wieder ihre Türen – unter Vorsichtsmaßnahmen.

Während sich am Montag vor der Saturn-Filiale am Westenhellweg in der Dortmunder Innenstadt eine Schlange bildete, konnte davon an der Evinger Straße keine Rede sein. Das Geschäft ließ sich gegen 11 Uhr ohne Wartezeit betreten. Vor dem Eingang waren keine Vorkehrungen für eine etwaige Warteschlange getroffen worden.

Kunden bekommen Einkaufskorb

Aber: Wer das Geschäft am Montagmorgen betreten wollte, musste erst einmal an der Sicherheitskraft vorbei – und das klappt nur mit einem Mundschutz. Darauf weist ein großes Schild im Eingangsbereich hin, ebenso auf den Abstand von zwei Metern, den es einzuhalten gilt.

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Ein Schal vor Mund und Nase reicht nicht, um den Elektromarkt betreten zu können. Man bekommt einen Mundschutz – das Unternehmen hat wohl vorgesorgt.

Außerdem bekommt jeder Kunde, der das Geschäft betritt, einen Einkaufskorb. So weiß das Unternehmen, wann die maximale Personenzahl erreicht ist. Beim Verlassen des Geschäfts wird der Korb wieder an das Personal ausgehändigt und gereinigt.

Kunden dürfen den Markt nur mit Mundschutz betreten.

Kunden dürfen den Markt nur mit Mundschutz betreten. © Hendrik Bücker

Absperrbänder begrenzen die Gänge

Wie bereits in anderen Bundesländern, wurde auch im Saturn in Eving die Verkaufsfläche auf 800 Quadratmeter reduziert. Absperrbänder und Produktpaletten begrenzen die Gänge zwischen den Regalen.

Für die Kunden zugänglich sind lediglich die eingangsnahen Abteilungen mit Smartphones, Laptops, kleineren Haushaltsgeräten und Waschmaschinen. Behelfsmäßig auf den Boden geklebte Pfeile weisen den verwinkelten Weg zur Kasse.

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„Die Prioritäten liegen bei Artikeln für den Homeoffice-Bedarf und dem, was in den vergangenen Wochen kaputt gehen konnte“, sagt Filialleiter Lukas Ficon. Dennoch müsse auf nichts verzichtet werden. Die Mitarbeiter stehen bereit, um den Kunden diejenigen Artikel herbeizuholen, die sich hinter den Absperrbändern befinden. Ansonsten sei das vollständige Sortiment auch online bestellbar.

Im Internet einzukaufen sei aber nichts für sie, sagt Anke Kopkow. Sie lebt seit 53 Jahren in Eving. Ihr Mann ist hier, um sich nach einem neuen Handy umzusehen, sie tragen einen Mundschutz. „Im Internet kann man sich zwar informieren, aber persönliche Dinge kaufe ich lieber im Geschäft.“

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