Baumaßnahme

Schäden im B236-Tunnel nach tödlichem Unfall mit Lärmschutzwand entdeckt

Bei Köln ist eine Frau in ihrem Auto von einem Wandelement erschlagen worden. Die landesweite Prüfung dieser Wände hat offenbar bedenkliche Schäden in Dortmund zu Tage gebracht.
Eine Spur des Tunnels der B236 muss gesperrt werden. © Oliver Schaper (Archiv)

Bei den landesweiten Prüfungen von Lärmschutzwänden nach dem tödlichen Unfall auf der A3 bei Köln sind in einem Dortmunder Straßentunnel Schäden festgestellt worden. Betroffen sei der Tunnel Wambel der B236, teilte der Landesbetrieb Straßen NRW am Donnerstag (10.12.) mit.

Verbindungen zwischen den Elementen haben sich gelöst

Es sei festgestellt worden, dass sich einzelne Verbindungen zwischen den Lärmschutzelementen gelöst hätten. „Um jegliche Gefährdung der Verkehrsteilnehmer auszuschließen, wurde vorsorglich der linke Fahrstreifen in beide Fahrtrichtungen gesperrt“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Bis Samstag (12.12.) stehe jeweils nur der rechte Fahrstreifen zur Verfügung. Ab Samstag werde der Verkehr über den rechten Fahrstreifen und den Standstreifen geleitet. Voraussichtlich ab Anfang Januar 2021 sollen nach Abschluss der Reparaturarbeiten in dem Tunnel wieder alle Fahrstreifen frei sein.

Die Lärmschutzelemente an den Portalen des Tunnels Wambel wurden in den Jahren 1993 und 1994 fertiggestellt. Die Hauptprüfung der Bauwerke im Tunnel Wambel erfolgte zuletzt im Jahr 2018.

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