Schauspiel Dortmund muss für knappes Jahr ausziehen

Werkstatt-Umbau am Theater

Das Dortmunder Schauspiel muss ab März 2016 für knapp ein Jahr auf sein angestammtes Domizil im Theater-Komplex verzichten. Die Künstler müssen für die Zeit des Werkstattumbaus am Theater weichen. Wo sie übergangsweise unterkommen, ist noch offen.

DORTMUND

, 14.04.2015, 13:49 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Schauspiel Dortmund.

Das Schauspiel Dortmund.

Seit Jahren wird am Dortmunder Theater saniert und umgebaut, um modernen Arbeitsschutz- und Brandschutzvorschriften Genüge zu tun. Schließlich ist der Gebäudekomplex zwischen Wall und Kuhstraße knapp 50 Jahre alt. Bislang hat das Publikum wenig von den Arbeiten gemerkt, die vorwiegend in den Theaterferien stattfanden.

Damit ist nun aber Schluss. Wenn in gut einem Jahr der Umbau des Verwaltungs- und Werkstatt-Traktes an der Kuhstraße beginnt, muss neben den Werkstätten und Büros auch das Schauspiel ausgelagert werden, verkündete Stadtdirektor Jörg Stüdemann am Dienstag. Die Interimszeit ohne feste Spielstätte werde voraussichtlich zehn oder elf Monate dauern. 

Erster Auszug wurde in 80er Jahren nötig

Für das Schauspiel ist es nicht der erste Auszug auf Zeit. Für die Neugestaltung des Schauspielhauses Ende der 80er Jahre mussten die Künstler schon einmal für längere Zeit an andere Orte ausweichen. Damals wurden unter anderem die Aula der Fachhochschule an der Lindemannstraße, das alte Theater am Ostwall und die frühere Kaue der Zeche Minister Stein als Übergangsspielorte genutzt.

Der Umbau des Werkstatt-Komplexes u.a. mit einem Neubau des Magazingebäudes wird rund 10,7 Millionen Euro kosten und soll von April 2016 bis September 2017 dauern. Auch die Außenfront des Theaters an der Kuhstraße wird sich damit deutlich verändern.

 

 

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