Lichterglanz auf dem Weihnachtsmarkt im vergangenen Jahr. © Stephan Schütze (Archivbild)
Corona-Pandemie

Schlechte Aussichten für den „Weihnachtsmarkt light“

Gerade erst hatte sich seit Anfang Dezember mit einigen Mandel- und Glühweinständen ein Hauch weihnachtliche Stimmung in der Dortmunder City entwickelt. Damit ist es nun schon wieder vorbei.

Nahezu die gesamte Dortmunder Innenstadt soll ab dem 16. Dezember zum Stillstand kommen. Das gilt aller Voraussicht nach auch für den „Weihnachtsmarkt light“, den es seit Anfang Dezember an einigen Stellen in der Innenstadt gibt.

Ein gutes Dutzend Stände mit Süßwaren und anderen Lebensmitteln waren zuletzt durch den Schaustellerverband Rote Erde und andere Händler aufgebaut worden.

Wie es ab der nächsten Woche weitergeht, steht noch nicht abschließend fest. Patrick Arens, Chef des Schaustellerverbands, möchte am Wochenbeginn Gespräche mit der Stadtverwaltung darüber führen. „Aber eigentlich sieht es nicht gut aus, die neuen Regeln bieten wenig Spielraum.“

Dortmunder Imker: „Das Risiko war mir bewusst.“

Ralf D. Schmidt, Imker und Betreiber des Kerzenhauses an der Reinoldikirche, sagt: „Das Risiko eines erneuten Lockdowns war mir bewusst, als ich eröffnet habe.“ Er gehe zwar davon aus, dass Lebensmittelstände vom Lockdown ausgenommen seien. „Aber ich glaube nicht, dass es sich rechnen würde, weil es in der Stadt viel zu leer ist.“

Möglich sei allerdings, dass die Stände stehen bleiben, und der Verkauf im Januar weitergeht. „Wenn es so weitergegangen wäre, hätte es sich gerechnet“, sagt Ralf D. Schmidt. „Aber es geht auch darum, zu zeigen, dass man weiterlebt. Und das haben wir getan.“

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Redaktion Dortmund
Seit 2010 Redakteur in Dortmund, davor im Sport- und Nachrichtengeschäft im gesamten Ruhrgebiet aktiv, Studienabschluss an der Ruhr-Universität Bochum. Ohne Ressortgrenzen immer auf der Suche nach den großen und kleinen Dingen, die Dortmund zu der Stadt machen, die sie ist.
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Felix Guth

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