Schlechte Zustände: Grillen im Fredenbaumpark nun verboten

DORTMUND Undankbar, bei viel Geld und Mühe: Die Menschen, die im Fredenbaumpark grillen, breiten sich immer mehr aus und halten sich nicht an die Regeln. Schmutz und Ärger haben dafür gesorgt, dass das Grillen dort verboten wird, doch ein Flämmchen leuchtet noch.

von Von Gaby Kolle

, 14.03.2009, 10:36 Uhr / Lesedauer: 1 min
Schlechte Zustände: Grillen im Fredenbaumpark nun verboten

Nicht nur SPD-Ratsvertreter Hans-Peter Hoffmann ärgerte sich im letzten Sommer über die Grill-Hinterlassenschaften im Fredenbaumpark.

Kurz vor dem Start der Grillsaison zogen die Bezirksvertreter der Nordstadt die Reißleine. Auf Antrag der SPD wird das Grillen im Fredenbaumpark verboten - mit Ausnahme der drei eigens eingerichteten Grillstationen in der Nähe des kleinen Bootsteiches.

Mit einer "sehr großzügigen Regelung", für die man vor ein paar Jahren den Rasen-Parkplatz am Mendesportplatz zum Grillen freigegeben hatte, sei "schlicht eine falsche Botschaft ausgesendet worden", erklärte Dr. Marita Hetmeier, Ratsfrau und Vorsitzende des SPD-Stadtbezirks Nord. Die Auswirkungen seien nicht mehr zu kontrollieren. "Das hat sich nicht rentiert, ein Griff ins Klo", meinte auch SPD-Fraktionssprecherin Brigitte Jülich. Projekt gescheitert.Zweifel an Verbotsdurchsetzung

Kein Gehör fand der grüne Fraktionschef Hans-Georg Schwinn mit seinem Vorschlag, durch Absperrpfosten auf der Wiese das wilde Grillen im Rest des Parkes zu unterbinden. Für Thomas Bahr, Fraktionsvorsitzender der CDU, bleibt allerdings die Frage unbeantwortet, wie das wilde Grillen letztlich unterbunden werden soll. Trotzdem stimmte auch die CDU schließlich dem Verbot zu.

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