Schuhe putzen für Kinder in Haiti

18.01.2008, 18:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Sie haben alles gegeben, die Mädchen und Jungen von der Wilhelm-Busch-Realschule, und sie haben bundesweit am meisten Geld gesammelt. Ihr Engagement gegen Kinderarbeit ist jetzt mit einem ersten Preis belohnt worden: Gestern zeichnete Christina Rau, Botschafterin der Kindernothilfe, sie im Kölner Schokoladenmuseum mit dem ersten Preis der letztjährigen Kampagne "Action!Kidz - Kinder gegen Kinderarbeit" aus.

Es gibt zwei erste Preisträger. Sie wurden in den Kategorien "höchstes Gesamtspendenergebnis" und "höchstes Pro-Kopf-Spendenergebnis" vergeben. Die 126 "Action!Kidz" der Wilhelm-Busch-Realschule haben mit 4700 Euro das bundesweit höchste Gesamtspendenergebnis erreicht: Dafür haben sie Hunde ausgeführt, Apotheken geputzt, Blockflöte gespielt und auf Kleinkinder aufgepasst. "Wir haben im Unterricht gehört, wie arm die Kinder in Haiti sind und wollten unbedingt etwas machen, um ihnen zu helfen", sagt der elfjährige Max. Den ersten Preis für das höchste Pro-Kopf-Spendenaufkommen sicherte sich eine Schülergruppe aus Heiligenhaus. Insgesamt 3261 Jungen und Mädchen haben rund 50 000 Euro gesammelt.

Christina Rau zeigte sich gestern von dem Engagement der Kinder und Jugendlichen überwältigt: Mit ihrem persönlichen Einsatz haben sie nicht nur Spenden gesammelt, sondern auch auf die schlimmen Arbeitsbedingungen in dem Land aufmerksam gemacht.

Die Aktion geht in diesem Jahr weiter. Infos gibt es per Mail unter actionkidz@d-fc.de oder per Tel. 0 30 / 29 77 24 17.

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