Schulcheck: Goethe-Gymnasium setzt nicht nur auf Sport

mlzSchuljahr 2020/21

Das Goethe-Gymnasium ist eine von 16 Sportschulen in Nordrhein-Westfalen. Aber das ist nicht alles. Theateraufführungen gehören zum Schulalltag, auch im TV waren die Schüler schon.

Hörde

, 08.10.2019, 04:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der wohl berühmteste Ex-Schüler des Goethe-Gymnasiums in Hörde dürfte Mario Götze sein. Der Weltmeister und BVB-Profi ging hier bis 2010 zur Schule und nutzte das Angebot der Schule, Sport und Unterricht so gut wie möglich zu vereinbaren.

Das macht unsere Schule so besonders

Das sagt die Schülersprecherin Louisa Follert: „Das Goethe-Gymnasium ist von der engen und produktiven Zusammenarbeit zwischen Lehrern, Eltern und Schülern geprägt. Auf dieser Grundlage können wir viele Ideen in die Tat umsetzten. Auch neben dem Unterricht machen wir uns als Schule stark, denn von sozialen über technische, bis hin zu kreativen AGs ist bei uns alles dabei und jeder Schüler kann sich dort einbringen.

Zahlreiche LeistungssportlerInnen haben die Möglichkeit einer besonderen Förderung, welche für jeden individuell auf den Unterricht abgestimmt wird. Dieses Angebot wird durch die mögliche Nutzung des Sportinternats abgerundet.

Von dieser Förderung hat unter anderem auch unser ehemaliger Schüler Mario Götze profitiert. Das heißt aber nicht, dass Nicht-Leistungssportler nicht auch gesonderte Förderung erhalten können. Es gibt zum Beispiel das Angebot ‚Schüler helfen Schülern‘ (Nachhilfe) oder das Angebot des Lerncoachings durch ältere Schüler für die unteren Jahrgänge.

Alles in allem können wir aus Schülersicht sagen, dass wir vor allem das gute und offene Miteinander zwischen Schulleitung, Eltern, Lehrern und Schülern sehr schätzen, da wir auf Augenhöhe miteinander sprechen und damit zum Wohle aller viel erreichen können.“

Darum würden Eltern die Schule empfehlen

Das sagt die Elternpflegschaftsvorsitzende Katja Wessel-Gottschalk: „Das besondere am Goethe Gymnasium ist die enge Zusammenarbeit zwischen Lehrern, Eltern, Förderverein und Schülern. Die Elternschaft ist hier sehr engagiert und dieses Engagement ist bei der Lehrerschaft sehr gern gesehen.

Alle arbeiten Hand in Hand und stehen Kritik und Verbesserungsvorschlägen offen gegenüber. Insbesondere die Schüler profitieren natürlich von diesem unkomplizierten Umgang. Es wird stets daran gearbeitet, das Schulleben so attraktiv wie möglich zu gestalten. Aus unserer Sicht gelingt das hervorragend.“

Schulcheck: Goethe-Gymnasium setzt nicht nur auf Sport

Die Elternpflegschaftsvorsitzende Katja Wessel-Gottschalk (r.) und die 2. Vorsitzende Astrid Sturm © privat

So digital tickt unsere Schule schon heute

Das sagt Schulleiter Christof Nattkemper: „In 25 Räumen verfügen wir bereits seit mehreren Jahren über interaktive Whiteboards samt PCs, alle übrigen Lehrräume verfügen zumindest über Deckenbeamer und PCs. Zwei Computerräume gibt es außerdem. Noch im Jahr 2019 erfolgt die Anbindung an das Breitbandnetz sowie die Installation von WLAN-Hotspots im gesamten Schulgebäude. Für das Jahr 2020 ist eine Neuausstattung mit Präsentationstechnik und Tablets vorgesehen.“

Schulcheck: Goethe-Gymnasium setzt nicht nur auf Sport

Schulleiter Christof Nattkemper (r.) und sein Stellvertreter Dr. Markus Tendahl © Phillip Glaesel

Hier hat unsere Schule Nachholbedarf

Das sagt Schulleiter Christof Nattkemper: „Da die Schule sich im Wachstum befindet, zeigen sich zunehmend Engpässe hinsichtlich der Anzahl der Fach- und Klassenräume. Im Bereich Sport können wir leider aktuell nur über eine Sporthalle verfügen. Ein Neubau der Halle Hörde 1 ist für das Jahr 2022 geplant.

Das Schulgelände des Goethe-Gymnasiums ist sehr groß, grün und einladend. Gerade deshalb würden wir uns eine Einzäunung des Geländes wünschen, damit es insbesondere in den Abendstunden und am Wochenende zu weniger Vandalismusschäden kommt.“

So berichtet die Presse über die Schule

Seit Monaten setzt sich Schulleiter Christof Nattkemper für eine Umzäunung des Schulgeländes ein, das sich das Goethe-Gymnasium mit der Konrad-von-der-Mark-Schule teilt. Vandalismus und rumliegende Spritzen haben ihn dazu veranlasst, sich beharrlich an Politik und Verwaltung zu wenden. Zuletzt gab es am Goethe aber Grund zur Freude: So veranstalteten Schüler einen Klima-Projekttag, sie waren im TV bei Luke Mockridge zu sehen und Ende August wurden die Beachvolleyballfelder eröffnet.

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