Schulcheck: Wilhelm-Röntgen-Realschule wartet auf eigene Aula

mlzSchuljahr 2020/2021

Die Schülersprecherin ist zufrieden mit dem sozialen Miteinander an der Wilhelm-Röntgen-Realschule. Doch es fehlt die eigene Aula an der Schule. Und das ist nicht alles.

Kreuzviertel

, 16.10.2019, 04:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Wilhelm-Röntgen-Realschule liegt im Herzen des Kreuzviertels und liegt direkt neben dem Leibniz-Gymnasium. An beiden Schulen sorgt der morgendliche Verkehr für Chaos. Vor welchen Herausforderungen die Röntgen-Realschule noch steht, haben wir Eltern, Schüler und Lehrer gefragt.

Das macht unsere Schule so besonders

Das sagt die Schülersprecherin Melika Rezaei: „Viel wichtiger als die Modernisierung der Schulen sind für mich die Vielfalt und der Zusammenhalt der Gemeinschaft in der Schule. Wir leben in einem Land, wo dies heutzutage möglich sein sollte und das spüre ich glücklicherweise an meiner Schule total. Wir – an der WRR – leben nach dem Konzept: „Everyone smiles in the same language“.

Wir kommen alle in die Schule und streben gleichermaßen nach Bildung und dabei ist es egal, ob jemand schwarz oder weiß, Muslim oder Christ ist. An der WRR gibt es keinen Platz für Rassismus. Und das macht mich glücklich. Auf dieser Schule knüpft man Freundschaften und bildet ein vertrauenswürdiges Verhältnis zu seinen Lehrern. Dies macht unsere starke Schulgemeinschaft aus und das macht meine WRR für mich zu einem besonderen Ort.“

Darum würden Eltern die Schule empfehlen

Das sagt die Elternpflegschaftsvorsitzende Nadine Kühndahl: „Unsere Kinder sind auf der WRR gut aufgehoben. Durch eine enge Zusammenarbeit zwischen uns Eltern und Lehrern können wir uns sicher sein, dass sie Ansprechpartner haben, die sie fördern und fordern und die Kinder bei Problemen eine konstruktive Unterstützung erfahren.

Ältere Jahrgänge werden auf dem Weg in den Beruf unterstützt, sei es beim Erlernen rund um das richtige Bewerben oder wie man sich im Vorstellungsgespräch verhält. Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund werden mit sprachlichen Schwierigkeiten nicht allein gelassen, sondern sie erfahren eine qualifizierte Förderung. Selbstständiges Lernen wird durch Methodentage angeleitet und die Sozialkompetenz wird durch das Engagement der Schulsozialarbeiterin gefestigt.

Wir als Eltern wissen unsere Kinder auch im Nachmittagsbereich gut betreut, wenn wir selbst nicht die Möglichkeit dazu haben. Das alles macht die WRR zu einem Ort, der unsere Kinder gerne auf einem Teilstück ihres Lebens begleiten darf.“

Schulcheck: Wilhelm-Röntgen-Realschule wartet auf eigene Aula

Elternpflegschaftsvorsitzende Nadine Kühndahl © Schule

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So digital tickt unsere Schule schon heute

Das sagt der Schulleiter Stephan Sauerwald: „Die WRR befindet sich gerade im digitalen Umbruch, die umfängliche Neuausstattung mit digitalen Medien steht direkt bevor. Längst sind in allen Klassen- und Fachräumen schon Computer, in einigen Beamer, vorhanden. Die naturwissenschaftlichen Fachräume sind komplett – teilweise mit Whiteboards – ausgestattet.

In zwei Computerräumen werden bereits die 5. Klassen in den grundlegenden Office-Programmen fit gemacht für den Einsatz von Computern im Unterricht aller Fächer. Erweitert wird dies in den 6. Klassen, wenn die Versorgung mit Informatiklehrern dies zulässt. Traditionell werden im 7. Schuljahr Informatikkurse gewählt und gebildet. Die geplante Neuausstattung mit Tablets und digitalen Präsentationsmedien ist durch ein entsprechendes Medienkonzept gut vorbereitet. In ihrem Zuge werden die Räume mit digitalen Präsentationsmedien ausgestattet und Klassensätze von Tablets vorhanden sein. Ein angemessener Einsatz wird von den Fachkonferenzen aller Fächer geplant.“

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Schulleiter Stephan Sauerwald © Schule

Hier hat unsere Schule noch Nachholbedarf

Das sagt der Schulleiter Stephan Sauerwald: „Wir wünschen uns eine Schulküche, um uns in Bezug auf die Unterrichtsfächer breiter aufstellen zu können. Für Veranstaltungen würden wir gerne auf eine eigene Aula als Versammlungsort zurückgreifen. Unser engagierter Förderverein wünscht sich jedes Jahr aufs Neue tatkräftige Unterstützung motivierter Eltern.“

So berichtete die Presse über die Schule

Im Sommer war die Schule wegen des Eichenprozessionsspinners in der Presse. Die Raupe sorgte für Unterrichtsausfall.

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