Schultenhof nach Feuer unbewohnbar

Brand im Behindertenwohnheim

Eine Zigarette hat den Brand im Schultenhof ausgelöst. Das Behindertwohnheim der Arbeiterwohlfahrt ist nach dem Feuer unbewohnbar. Das Gebäude mit 19 jungen Menschen musste in der Nacht zu Dienstag evakuiert werden.

DORTMUND

19.04.2011, 11:33 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Bewohner kamen zuächst in einem Bus der Feuerwehr unter, bevor sie in umliegende Krankenhäuser gebracht wurden.

Die Bewohner kamen zuächst in einem Bus der Feuerwehr unter, bevor sie in umliegende Krankenhäuser gebracht wurden.

Die Rauchentwicklung war aber so groß, das das Wohnheim vorerst als unbewohnbar gilt. Dabei hatten die Bewohner laut Pressemitteilung der Feuerwehr großes Glück. Sie wurden durch Alarmsirenen und die Brandmeldeanlage rechtzeitig aus dem Schlaf gerissen. Ursache des Feuers: In einem Patientenzimmer im Erdgeschoss brannte ein Bett.Viele Bewohner hatten das Gebäude rechtzeitig verlassen

Als die ersten Rettungskräfte gegen 1.55 Uhr eintrafen, stand etwa die Hälfte der 22 Bewohner bereits vor dem stark verrauchten Gebäude.

Sofort wurden alle verfügbaren Atemschutztrupps der vor Ort eingesetzten Feuerwache 4 (Hörde) und 8 (Eichlinghofen) sowie vom Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr 16 (Hombruch) zur Menschenrettung in das Gebäude geschickt. Aus den Fluren und anderen Räumen konnten noch zehn Personen gerettet werden.

Die 22 Heimbewohner vorübergehend in dem Betreuungsbus der Feuerwehr untergebracht und anschließend auf verschiedene Krankenhäuser im Dortmunder Stadtgebiet verteilt.Nachtschwester erlitt Rauchvergiftung Die Nachtschwester des Wohnheimes, die die Feuerwehr zusätzlich über Telefon alarmiert hatte, erlitt bei den ersten Rettungsversuchen eine starke Rauchvergiftung und musste ebenfalls in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

Die Höhe des Sachschadens ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht absehbar.

An dem Einsatz waren 55 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst beteiligt. 

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