Schwer bewaffneter Mann (20) läuft durch Hauptbahnhof Dortmund

Bundespolizei-Kontrolle

Die Bundespolizei ist am Mittwoch im Dortmunder Hauptbahnhof auf einen Mann getroffen, der gleich mehrere Waffen mit sich führte. Ein Gegenstand war besonders brutal.

Dortmund

11.03.2021, 12:54 Uhr / Lesedauer: 1 min

Eine Streife der Bundespolizei hat am Mittwochvormittag (10.3.) im Hauptbahnhof Dortmund einen 20-jährigen Mann kontrolliert, der mehrere gefährliche Waffen bei sich hatte.

Der Dortmunder sei den Beamten gegen 11 Uhr aufgefallen. Als sie ihn ansprachen, bemerkte ein Bundespolizist, dass der Mann ein verbotenes Messer am Gürtel trug, heißt es in einer Pressemitteilung von Donnerstag.

Eine Waffe war besonders gefährlich

Er sei daraufhin von den Beamten gefragt worden, ob er noch weitere gefährliche Gegenstände dabei habe. Dies soll der Dortmunder verneint haben.

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In der Hosentasche des 20-Jährigen entdeckte die Streife jedoch noch einen Teleskopschlagstock. Der Mann wurde deshalb zur Wache der Bundespolizei gebracht.

Diese Waffen stellte die Bundespolizei bei dem 20-jährigen Dortmunder sicher.

Diese Waffen stellte die Bundespolizei bei dem 20-jährigen Dortmunder sicher. © Bundespolizei

Bei der Durchsuchung habe die Polizei dann einen besonders grausamen Gegenstand gefunden: Ein „Faustmesser“, eine kleine, kurze Klinge mit Griff, der von der geschlossenen Hand umfasst wird. Damit ist es möglich besonders kräftig zuzustechen. Die Waffe ist in Deutschland verboten.

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Die Waffen des Dortmunders, der bisher der Polizei noch nicht aufgefallen sei, wurden von der Bundespolizei sichergestellt. Gegen den 20-Jährigen wurden jeweils ein Straf- und ein Ordnungswidrigkeitenverfahren nach dem Waffengesetz eingeleitet.

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