Pumpen, pumpen, pumpen heißt es in Fröndenberg seit dem Unwetter am Sonntag (4.7.), das die Stadt schwer getroffen hat. Auch Einsatzkräfte der Feuerwehr Dortmund rückten aus, um vor Ort zu helfen. © Udo Hennes
Unwetter

Schwere Unwetterschäden: Wie die Feuerwehr Dortmund in Fröndenberg hilft

Seit ein schweres Unwetter Fröndenberg am Sonntag getroffen hat, herrscht in der Stadt Ausnahmezustand. Jetzt rückten auch Feuerwehrleute aus Dortmund an, um die Kollegen vor Ort zu unterstützen.

„Überörtliche Hilfe“ – unter diesem Schlagwort sind am Montagabend (5.7.) etwa 80 Feuerwehrleute aus Dortmund nach Fröndenberg ausgerückt. Die Stadt an der Ruhr war am Sonntag hart von einem Unwetter getroffen worden: Überflutete Straßen, weggespülte Autos, vollgelaufene Keller und Häuser, Bahngleise unter Wasser. Noch am Montag mussten Menschen evakuiert werden, weil ein Damm zu brechen drohte.

Schnell war klar, dass die Kräfte vor Ort auswärtige Unterstützung benötigen. Eine Möglichkeit, solche Hilfe zu erhalten, ist der Abruf vorgeplanter überörtlicher Bereitschaften, erklärt André Lüddecke, Pressesprecher der Feuerwehr Dortmund. Die Feuerwehr Dortmund arbeitet dabei mit der Feuerwehr des Ennepe-Ruhr-Kreises zusammen.

Dortmunder schützen Industriebetrieb

Insgesamt 120 Feuerwehrleute sammelten sich dafür am Montagnachmittag an der Feuerwache in Eichlinghofen, um nach Fröndenberg zu fahren. Gegen 18 Uhr ging es los, bis halb eins in der Nacht dauerte der Einsatz.

„Die Einsatzkräfte haben ein Wohnhaus leergepumpt und einen Industriebetrieb mit Sandsäcken und Abpumpen geschützt“, so Lüddecke. Danach war der Einsatz für die Dortmunder beendet, die sich eigentlich auf eine längere Nacht eingestellt hatten.

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1983 im Münsterland geboren, seit 2010 im Ruhrpott zuhause und für die Ruhr Nachrichten unterwegs. Ich liebe es, mit Menschen ins Gespräch zu kommen, Fragen zu stellen und vor allem: zuzuhören.
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Jessica Will

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