Schwieringhauser Brücke: Autofahrer dürfen auf Ende der Vollsperrung hoffen

Wichtige Verbindung

Seit Mitte September ist die Schwieringhauser Brücke aufgrund von Rissen in tragenden Bauteilen voll gesperrt. Das sorgt für Beeinträchtigungen. Nun soll ein Behelfs-Überbau die Lage entspannen.

Schwieringhausen, Holthausen, Brambauer, Mengede

, 17.11.2020, 18:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Weil die Kanalbrücke gesperrt ist, müssen Autofahrer große Umwege fahren. Vielleicht steht ihnen bald eine direkte Verbindung zur Verfügung.

Weil die Kanalbrücke gesperrt ist, müssen Autofahrer große Umwege fahren. Vielleicht steht ihnen bald eine direkte Verbindung zur Verfügung. © Uwe von Schirp

Die Schwieringhauser Brücke, eine wichtige Verbindung im Dortmunder Nordwesten, ist noch immer für den motorisierten Verkehr gesperrt. Nach wie vor dürfen sie nur Fußgänger und Radfahrer passieren.

Wie berichtet musste die Brücke über den Dortmund-Ems-Kanal aufgrund von Rissen in tragenden Bauteilen Mitte September umgehend und auf unbestimmte Zeit gesperrt werden. Jetzt gibt es weitere Erkenntnisse: Materialproben aus dem Haupttragsystem hätten ergeben, „dass die Festigkeitsklasse des Materials minderwertiger ist, als in Bestandsunterlagen dokumentiert“, schreibt Oliver Jaswetz vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) Duisburg-Meiderich. Auch deshalb sei die Nutzung der Brücke für den motorisierten Verkehr nicht zulässig.

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Sperrzeit soll verkürzt werden

Möglicherweise ist die Zeit der großen Umwege zwischen Mengede und Brambauer aber trotzdem bald vorbei: Denn das WSA Duisburg-Meiderich arbeite gerade an Lösungen, um die Sperrzeit der Brücke bis zum Ersatz des Bauwerks zu verkürzen, erklärt Oliver Jaswetz.

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Dies soll mithilfe eines sogenannten Behelfs-Überbaus gelingen, der ein temporärer Ersatz für den jetzigen Überbau sein soll. Einen Termin, wann damit zu rechnen ist, nennt Jaswetz nicht. Dafür betont er: „Der Ersatz des Gesamtbauwerks in endgültiger Parallellage bleibt von den Planungen unberührt und wird weiter verfolgt.“

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