Serienbetrug mit Handyverträgen: Ein Jahr Gefängnis

Urteil des Amtsgerichts

Erst machte er seinen Opfern schöne Augen, dann schleppte er sie in ein Handygeschäft: Immer wieder hat ein 22-jähriger Dortmunder junge Frauen Mobilfunkverträge abschließen lassen und dann abkassiert. Dafür muss er jetzt ins Gefängnis.

DORTMUND

04.12.2014, 13:51 Uhr / Lesedauer: 1 min
Laut der Sicherheitsfirma FireEye könnten iPhones mit präparierten Apps angegriffen werden. Foto: Philipp Laage

Laut der Sicherheitsfirma FireEye könnten iPhones mit präparierten Apps angegriffen werden. Foto: Philipp Laage

Die Frauen hatten sich allerdings darauf verlassen, dass der Angeklagte die Verträge (manche hatten gleich mehrere abgeschlossen) sofort wieder storniert. Dass das gar nicht möglich war - und auch nicht passiert ist - haben sie nicht bedacht. Und so dauerte es nicht lange, bis die ersten Rechnungen der Mobilfunkunternehmen eintrudelten. Für den Angeklagten war die Betrugsmasche am Ende schon eine Art Job. Er war im vergangenen Jahr wegen gleicher Taten bereits zu einem Jahr Jugendstrafe auf Bewährung verurteilt worden. Die neuen Fälle passierten gleich im Anschluss. Deshalb heißt die Strafe jetzt: ein Jahr Gefängnis. Die Richterin: "Er will es nicht anders."

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