SG Phönix Eving freut sich über Flutlichtanlage mit LED-Technik

mlzSport in Eving

Wesentlich weniger Energie als bisher wird die SG Phönix Eving demnächst bei Abendspielen verbrauchen. Der Verein hat seine Flutlichtanlage auf die moderne LED-Technik umgerüstet.

Eving

, 12.03.2020, 17:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Mit den bekannten Worten „Was lange währt ...“ freut sich der Vorstand der SG Phönix Eving am Grävingholz und meint damit die Umrüstung auf eine moderne LED-Flutlichtanlage. Die alte Anlage, die noch mit Materialien von der Zeche Minister Stein gebaut worden war, hatte mittlerweile so einige Schwachstellen. Es gab kaum Ersatzteile und sie produzierte nach Auskunft des Vereins eine große Menge Stromkosten, schon allein durch die lange Aufwärmzeit.

Lange Aufwärmzeit gehört der Vergangenheit an

Der Umbau auf ein LED-Flutlicht durch die Firma LEDKon mit Sitz in Neu-Anspach ermögliche es dem Verein, künftig Energiekosten zu sparen, was zudem auch umweltfreundlich sei. Die lange Aufwärmzeit gehört nun der Vergangenheit an und der Platz ist mit Einschalten der Anlage sofort taghell erleuchtet. Zudem lässt sich das Licht auch mittels einer eigenen App dimmen und weitere 50 bis 80 Prozent an Energie sparen. Die App ermögliche außerdem das Anlegen von individuellen Konfigurationen, die per Fingerdruck ausgewählt werden können. So kann beispielsweise eine Voreinstellung für den Trainingsbetrieb hinterlegt werden, die nur die Hälfte der LED-Fluter bei einer Dimmung von 50 Prozent aktiviert.

Nur zwei Tage Einbauzeit

„Der Einbau gestaltete sich unkompliziert, nach zwei Tagen war die Flutlichtanlage einsatzbereit. Gerade jetzt, in der dunklen Jahreszeit, können wir endlich wieder vernünftig Spiele austragen und trainieren“, so die Geschäftsführerin Martina Michel. Sie hat dieses Projekt mit Unterstützung der Firma LEDKon auf den Weg gebracht. Wegen der hohen Einsparquote hat der Projektträger Jülich „Kommunaler Klimaschutz“, eine Initiative des Bundesministeriums, die Umstellung der Flutlichtanlage auf moderne LEDs mit 30 Prozent der Gesamtkosten unterstützt. Bei der Gesamtfinanzierung halfen dem Verein die Zuschüsse der Bezirksvertretung Eving und die Sportpauschale der Stadt Dortmund.

75 Prozent Einsparungen

Während der kompletten Vorbereitungsphase wurden die Vertreter der SG Phönix vom LEDKon-Team unterstützt, so teilt der Verein mit. Durch die verschiedenen Förderungen des Bundes konnte die SG Phönix Eving so über 75 Prozent der ursprünglichen Kosten sparen, so teilt der Verein weiter mit. „Die Restkosten amortisieren sich zudem dank der zukünftigen Energieersparnisse in spätestens zwei Jahren.“, so Moritz Steul von der Firma LEDKon.

Die neue Anlage stelle eine erhebliche Verbesserung der Bedingungen am Grävingholz sowohl für Spieler als auch Zuschauer dar. Interessierte Vereine können sich jederzeit gerne bei den Verantwortlichen für weitere Informationen oder zur Begutachtung der neuen Flutlichtanlage melden.

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