Sicherer durch bessere Sicht

Wer in Zukunft die neu gestalteten Scharnhorster Ruhr-Lippe-Wohnanlangen am Buschei 95-111/113-127, Spannstraße 1-5/2-24, Stresemannstraße 1-23, Max-Brodt-Straße 4-26/7-39 betritt oder nutzt, soll sich deutlich sicherer fühlen.

19.10.2007 / Lesedauer: 2 min

Dazu stellten von der Ruhr-Lippe-Wohnungsgesellschaft Dipl.-Ing. Michael Stachna und Zweigstellenleiter Christoph Wiesmann dem Kriminalhauptkommissar Detlef Burkhardt vom Kommissariat Vorbeugung zur Begutachtung ihre neue Freianlagen-Planung vor.

Ruhr-Lippe Prokurist Heinz-Peter Junker übergab gleichzeitig dem Kommissar das Ruhr-Lippe-Unternehmenskonzept "Wohnsicherheit - städtebauliche Kriminalprävention". Junker: "Unser Konzept bietet für Quartiersentwicklungen unter Wohnsicherheitsgesichtspunkten praktikable Anregungen."

"Im Rahmen unserer Kooperation mit der Polizei lassen wir bei den Modernisierungsmaßnahmen, wenn sie das Wohnumfeld betreffen, unsere Freianlagen-Planungen durch die Polizeifachleute prüfen", berichtete Christoph Wiesemann.

Geprüft wurden von Burkhardt die Einsehbarkeit und Eindeutigkeit der Wege, die Beseitigung von Angsträumen, das Beleuchtungskonzept und die vorgesehene Bepflanzung, die nur noch kniehoch sein wird.

Kriminalhauptkommissar Burkhardt hob bei seiner Prüfung hervor, dass die gewählten klaren Wegeführungen zusammen mit dem Beleuchtungskonzept und den neuen Eingängen die Wohnsicherheit positiv beeinflussen werden. Das Entfernen hoher Sträucher zugunsten kleinwüchsiger Bepflanzung wird nach seiner Erfahrung Angsträume beseitigen.

Christoph Wiesmann: "Mit dieser Prüfung gehen wir neue Wege in der Wohnsicherheit. Dabei nehmen wir besonders die Sichtweisen des Bewohners und des Besuchers ein."

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